Autophagie

Autophagie – Was ist das?

Oft wird Autophagie (genauer Autophagozytose) im Zusammenhang mit Fasten genannt, doch was genau ist damit gemeint? Um „Licht ins Dunkel“ (dieses sehr wissenschaftlich klingenden Ausdrucks) zu bringen, habe ich mich mit dem Begriff intensiv auseinandergesetzt und möchte euch nun dieses spannende Thema nahebringen.

Wenn die Zelle sich anknabbert

Der Begriff leitet sich aus dem altgriechischen „autophagos“ ab, und heißt so viel wie „sich selbst verzehrend“ oder „selbstfressend“. Die Autophagie bezeichnet damit den Prozess in den Zellen, bei dem diese ihre eigenen Bestandteile abbauen und verwerten.

Ein wissenschaftlich sehr aktuelles Thema:
2016 erhielt der japanische Zellbiologe Yoshinori Ōsumi für seine Forschungen und Entdeckungen zur Autophagie den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er zeigte auf, welche Wichtigkeit dieser Prozess in unserem Körper hat und wie er uns vor dem Altern und vor Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Herzerkrankungen schützt.
Die Zelle frisst sich also selber auf. Doch warum tut sie das – und wozu soll das gut sein?

Müllabfuhr in der Zelle – Autophagie

Wer umweltbewusst lebt, trennt seinen Müll und entsorgt ihn ordnungsgemäß in die richtige Tonne. (Wir wollen doch alle eine saubere Umwelt, in der wir uns wohlfühlen) Was außen passiert, das passiert aber auch innen. Wir haben (bildlich gesprochen) lauter kleine Müllmännchen in unseren Zellen, wobei die Zelle gleichzeitig auch als Recyclinganlage dient. Beschädigte oder funktionslose Proteine sowie Zellorganellen werden selbst verdaut (gefressen) und dadurch aus dem Verkehr gezogen. Noch brauchbare Teilchen werden wiederverwertet.

Ein sehr ausgeklügeltes System das hier in unseren Körperzellen abläuft.
Wenn wir unseren Mistkübel nicht ausleeren, quillt er über. Niemand von uns sitzt gerne mitten in seinem eigenen Müll. So ist es auch auf zellulärer Ebene. Wenn die Müllabfuhr in den Zellen nicht funktioniert, dann würden diese übergehen. Durch den Prozess der Autophagie werden nicht nur Proteine und einzelne Zellteilchen herausgefiltert, sondern auch die bösen Eindringlinge. Viren und Bakterien die Krankheiten verursachen können, werden so durch unsere Zelle entsorgt. Damit hat die Autophagie – das Müllabfuhrsystem unserer Zelle – eine wichtige Schlüsselfunktion bei der Vermeidung von Infektionen, Tumoren und im Alterungsprozess.
Soweit also die Fakten: unsere Zellen haben eine Art Müllabfuhr – oder besser ausgedrückt ein komplexes Recyclingsystem – eingebaut. Was wir nicht mehr brauchen, wird vernichtet, was gebraucht werden kann wird wiederverwendet. So ist in unseren Zellen also immer ordentlich aufgeräumt. Doch was sich die Natur so brillant ausgedacht, das schaffen wir als Mensch zu sabotieren.

Das Reinigungsteam nimmt sich heute frei!

Bei Selbstsabotage kennt sich vielleicht der eine oder andere von uns gut aus. Vor allem was die Gesundheit betrifft. Wir wissen was wir tun sollten und machen dann genau das Gegenteil. Am späten Abend noch ein deftiges Essen? Her damit! Die momentane Freude und Lust am Essen blendet alles andere aus. Was durchaus biologisch erklärbar ist (dazu aber ausführlich in einem anderen Beitrag). Wenn der Appetit zu groß ist, hören wir oft nicht auf wenn wir satt sind, sondern essen weiter. Doch das schmeckt der Müllabfuhr in den Zellen gar nicht. Dann streikt sie.

Die gute Nachricht und die bessere Nachricht

Jeder einzelne von uns hat die Möglichkeit, die Autophagie in unseren Zellen zu unterstützen damit sie reibungslos funktioniert. Und zwar indem wir darauf achten, dass es uns bis zur Zellebene gut geht. Denn wir können durchaus aktiv mithelfen, das Gleichgewicht unseres Körpers (die sogenannte „physiologische Homöostase“) aufrechtzuerhalten.
Es gibt Möglichkeiten, die Autophagie in den Zellen anzukurbeln. Kaffeeliebhaber werden jetzt jubeln, denn die im Kaffee enthaltenen Polyphenole gelten als Autophagie-Auslöser. Doch nur, wenn man ihn ohne Milch trinkt. Milch wiederum hemmt die Autophagie. Also den Kaffee lieber schwarz oder mit einer pflanzlichen Milch-Alternative genießen. Eine weitere Autophagie auslösende Substanz ist Spermidin. Diese Eiweißverbindung kommt in allen lebenden Organismen vor und spielt eine wichtige Rolle beim Zellwachstum. Außerdem finden wir Spermidin in Lebensmittel wie Vollkorn bzw. Weizenkeime, gereiften Käse, Pilze, Sojaprodukte und Hülsenfrüchte. Auch durch sportliche Betätigungen – sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining – wird die Autophagie angekurbelt.

Das ist die gute Nachricht. Die noch bessere Nachricht ist: Fasten ist DER Weg, um die Autophagie wirklich zu optimieren. Im Alltag lässt sich dieser Prozess wunderbar durch ein „Intermittierendes Fasten“ integrieren.
Auf die einzelnen Arten des IF gehe ich in einem der nächsten Beiträge genauer ein.

Zellreinigung durch Fasten

Wenn (durch häufiges Essen) ständig von außen in die Zelle nachgeliefert wird, kann die Zelle nicht mit ihrer Selbstreinigung nachkommen. Fasten wir hingegen, wird unser zellulärer Reinigungstrupp aktiv. Schon nach 14 – 16 Stunden ohne Nahrung beginnt der Prozess der Autophagie. Die Zellen reinigen sich, Müll den wir nicht mehr brauchen wird entsorgt. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, der Alterungsprozess verlangsamt (ein besserer Jungbrunnen, als alle Cremen dieser Welt) und die Zellen regenerieren sich viel besser.

Ich finde, das sind lauter gute Gründe um aktiv zu werden und gleich einmal einen Fastentag einzulegen. Ich werde deshalb statt dem Abendessen eine von meinen köstlichen Fastensuppen genießen. Habt ihr auch Lust bekommen, die Autophagie in euren Zellen anzukurbeln?

Essen und Gefühle

Gefühlsmanagement = Gewichtsmanagement

Gefühlswelt mit an Bord nehmen

Zum Jahreswechsel werden viele den einen oder anderen guten Vorsatz gefasst haben. Nun ist der erste Monat des neuen Jahres schon wieder fast vorbei und wir können eine kleine Bestandsaufnahme machen: Wie gut haben wir umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben?

Fragen wir einmal die Statistik was sie zum Thema „gute Vorsätze“ sagt: 12 % der Menschen sind erfolgreich und erreichen ihr Ziel, doch ganze 88% der Dinge die wir uns für das neue Jahr vorgenommen haben sind zum Scheitern verurteilt. Haben wir uns dazu entschlossen gesünder und besser zu essen und abzunehmen, gibt es noch schlechtere Nachrichten: ganze 95% der Diäten scheitern.

„Abnehmen“ zählt zu den Neujahrsvorsätzen Nummer eins. Ein Plan wird ausgearbeitet, wir schreiben auf, was (und auch wieviel) wir essen dürfen. Süßigkeiten werden reduziert oder gestrichen und Sport wird ins Programm aufgenommen. Wir sind motiviert und es läuft ganz gut. Das erste Kilo hat sich schon verabschiedet und die Hose zwickt nicht mehr.

Doch dann passiert folgendes: Die Chefin überhäuft uns mit Arbeit und wir müssen die geplante Bauch-Bein-Po-Stunde ausfallen lassen. Oder der Hund wird krank oder das Kind bekommt eine schlechte Note und wir machen uns Sorgen. Wir ärgern uns über unseren Partner, weil er uns nicht unterstützt. Die Laune ist im Keller, die Motivation ist verschwunden – stattdessen sind wir frustriert. Und greifen als Trost zur Schokolade. Lassen den geplanten Spaziergang ausfallen und belohnen uns für unseren anstrengenden Tag mit einem großen Stück Pizza.

So ausgeklügelt Diäten auch sind, sie beachten eines nicht: Wir sind fühlende Wesen. Gefühle gehören zum Leben, doch in unserer verstandesorientierten Welt finden sie oft keinen Platz. Wir wollen uns nicht mit ihnen auseinandersetzen, denn es könnte unangenehm oder sogar schmerzhaft werden. Also verdrängen wir sie. Doch unbeachtete Gefühle sind stark. Stärker als jeder Ernährungsplan, machtvoller als unsere Willenskraft. Aus der Tiefe des Unterbewusstseins beginnen die nicht beachteten Gefühle unsere guten Vorsätze zu sabotieren. Bringen uns dazu, unser gesundes Essverhalten aufzugeben. Wir sind wieder im alten Schlendrian und die Frustkilos zeigen sich auf der Waage.

Der gute Vorsatz sich gesund zu ernähren, abzunehmen oder das Gewicht langfristig zu halten bleibt nur bei einem guten Vorsatz wenn wir nicht unsere Gefühlswelt mit an Bord nehmen. Der richtige Umgang mit unseren Gefühlen – ohne sie mit Essen hinunterzuschlucken und damit jeden Erfolg zu ruinieren – ist der Schlüssel dazu.

Kurz gesagt:  Gefühlsmanagement = Gewichtsmanagement

Gastbeitrag von Frau Mag. Martina Tischer  (www.foodandsoul.at)

Vitamin D

Vitamin D

Vitamin D – warum es so wichtig ist

Dass wir genügend Vitamine zu uns nehmen sollen, weiß eigentlich schon jedes Kind. Nur ist die Sache mit den Vitaminen generell leider nicht ganz so einfach, wie es scheint. Einige lebenswichtige Vitamine nehmen wir nämlich über unsere Nahrung nicht unbedingt in ausreichendem Maß zu uns. Und dann könnte es langfristig zu Mangelerscheinungen kommen, die oftmals auf den ersten Blick noch nicht einmal auf einen Vitaminmangel hinweisen bzw. nicht als solcher erkannt werden.

Inzwischen sind sich die Ärzte weitestgehend einig, dass Vitamin D so ein Vitamin ist, welches zumindest wir Menschen in Nordeuropa nicht in ausreichender Menge zur Verfügung haben.

 

Wie genau verhält es sich mit Vitamin D?

Grundsätzlich kann der Mensch mithilfe von genügend Sonnenlicht das wichtige Vitamin selber herstellen und zwar bis zu 90% des Bedarfs. Das heißt, es hat unter den Vitaminen sogar eine Art Sonderstellung. Der Haken dabei ist nur, dass wir hier im Norden von Europa dafür leider meistens zu wenig Sonnenlicht zur Verfügung haben. In südlicheren Gefilden sieht das schon ein bisschen anders aus. Man muss zwar nicht sonderlich lange im Freien sein, um genügend Vitamin D zu tanken – man geht von etwa einer halben Stunde aus und es reicht dabei auch, das Gesicht und die Arme von der Sonne bescheinen zu lassen – allerdings gibt es viel zu viele bewölkte Tage, an denen die Rechnung nicht aufgeht – und das gilt vor allem für die düstere Jahreszeit, sprich für das Winterhalbjahr.

Außerdem kommt es natürlich auch auf die Lebensumstände an: der eine hält sich quasi nie im Freien auf, während der andere vielleicht seinen Hund dreimal am Tag Gassi führt. Wieder andere haben einen Job an der frischen Luft, was die Sache mit dem Vitamin D deutlich vereinfacht.

Wozu braucht der Körper Vitamin D?

Vitamin D ist fettlöslich und sorgt im Körper dafür, dass die Knochen gestärkt werden und die Muskeln kräftig sind und bleiben. In neuen Studien fand man sogar heraus, dass Vitamin D vermutlich auch eine Rolle spielt für die Gesundheit des Herzens und des Kreislaufs. Neue Studien untersuchen derzeit, ob es auch einen Zusammenhang gibt zwischen anderen Krankheiten wie Diabetes und Krebs.

 

Was passiert bei einem Vitamin D Mangel?

Ein Mangel ist die logische Konsequenz daraus: Wer einen Vitamin D Mangel erleidet, bekommt oftmals Osteoporose, Muskelschwäche, Knochenschmerzen oder Knochenverformungen. Bei Kindern kann sich sogar der Schädel verformen oder eine Rachitis auftreten. Generell werden bei einem Vitamin D Mangel die Knochen weicher.

 

Wer ist gefährdet?

Zum einen genau die Personen, die wie oben erwähnt, deutlich zu wenig Sonnenlicht abbekommen. Dazu zählen auch jene Personen, die ihren Körper immer komplett bedecken oder verschleiern. Im Grunde genommen muss also ein Kompromiss gefunden werden zwischen Schutz vor Sonnenbrand und einer dosierten Sonneneinstrahlung als Prophylaxe vor Vitamin D Mangel.

Ebenfalls gefährdet sind ältere Menschen und zwar nicht nur deswegen, weil sie sich oftmals weniger im Freien aufhalten, sondern auch weil ihre Fähigkeit, Vitamin D selber zu bilden, im Laufe der Zeit abnimmt.

 

Wievielt Sonne braucht man denn genau?

Um genügend Vitamin D zu „tanken“, wird empfohlen, sich in den Sommermonaten täglich 5-25 Minuten direkt in der Sonne auszuhalten – je nach Tageszeit und Hauttyp. Man sagt, dass etwa ein Viertel der Körperoberfläche dabei von der Sonne bestrahlt werden sollte. Dennoch ist zugleich auch ein Schutz gegen Sonnenbrand nicht zu vergessen – Sonnencreme blockt bekanntermaßen die Sonnenstrahlen ab und verhindert somit ein Bilden von Vitamin D. D.h. du darfst dich nur so lange in der Sonne aufhalten, wie deine Haut es ungeschützt zulässt. In den ersten Tagen im Sommer ist dies meistens nicht lange.

 

Bekommt man Vitamin D auch aus der Nahrung?

Das schon – der Anteil daran ist aber verschwindend gering, er liegt bei 10 bis maximal 20%. Am meisten davon steckt in fetten Fischsorten. Auch Leber und Eigelb sowie vereinzelte Pilzsorten beinhalten das für uns so wichtige Vitamin. Es ist aber absolut unmöglich, genug Vitamin D aus der Nahrung zu bekommen – dazu ist der Anteil daran einfach viel zu gering.

 

Vitamin D supplementieren

Aus diesen Gründen empfehlen viele Ärzte heute, Vitamin D prophylaktisch zu supplementieren. Empfohlen wird dies meistens im Winterhalbjahr, sofern es irgend möglich ist, sich im Sommer  ausreichend oft in der Sonne aufzuhalten. Über die ideale Dosierung gehen die Meinungen etwas auseinander. Am besten, du setzt dich hierfür mit deinem Arzt oder deiner Apotheke in Verbindung.

Man geht allerdings davon aus, dass die Gefahr einer Überdosierung tatsächlich nur sehr gering ist – egal, ob in Form von Sonnenstrahlen oder in Form von Tabletten.

Welches Präparat du dazu verwendest, bleibt dir überlassen. Viele empfinden es als optimal, ein etwas höher dosiertes Präparat zu verwenden und es dann nur einmal pro Woche zu nehmen – immerhin muss man dann nicht jeden Tag an die Einnahme denken.

Sprossen

Sprossen – Powerfood Nr. 1

Sprossen – kerngesund!

Wenn du deine Ernährung auf sinnvolle Weise ergänzen willst, dann solltest du in Erwägung ziehen, regelmäßig Sprossen zu dir zu nehmen. Kaum ein anderes Lebensmittel steckt so voller Vitamine und Nährstoffe wie gekeimte Saaten, Körner und Hülsenfrüchte. Vor allem im Winter ist das eine Überlegung wert, da zur dunklen und kalten Jahreszeit nicht so viel frisches Obst und Gemüse verfügbar ist wie im Frühling und Sommer.

Warum sind Sprossen eigentlich so gesund?

Sie sind richtige kleine Nährstoffbomben. Einige behaupten sogar, man sollte täglich mindestens eine ganze Hand davon verzehren, um sich wirklich gut mit den darin steckenden Vitalstoffen zu versorgen. Wenn die kleinen Samenkörnern austreiben, steckt in den jungen Trieben eine ganze Menge an Power: sie beinhalten viel Vitamin B1, B2, C, E, Niacin und auch Folsäure. Noch dazu haben sie einen außerordentlich hohen Anteil an Mineralstoffen und Ballaststoffen.
Bereits die Chinesen wussten vor 5000 Jahren, dass Sprossen etwas ganz Besonderes sein müssen. Dieses Wissen ging allerdings wieder verloren und diese kleinen Powerkörner gerieten einige Zeitlang in Vergessenheit. Erst vor ca. 200 Jahren sprach es sich in Europa herum, dass Sprossen besonders reich sind an Vitamin C sind und man somit mit ihnen hervorragend der gefürchteten Seefahrerkrankheit Skorbut vorbeugen kann.
Heute sind Sprossen vor allem – aber nicht nur – bei Vegetariern und Veganern sehr begehrt.

Welche Sprossen sind besonders gesund?

Gesund sind grundsätzlich alle. Eine Sonderstellung nehmen aber tatsächlich die Brokkolisprossen ein. Was man nämlich dem grünen Gemüse nachsagt – dass es gut sein soll gegen Krebs – trifft auf die Sprossen noch in gesteigertem Maße zu. Das liegt vermutlich an dem darin enthaltenen Senföl Sulforaphan.
Wie schmecken Sprossen?
Ganz unterschiedlich! Es kommt sehr darauf an, um was für eine Sorte es sich handelt. Von süßlich bis herb ist alles dabei. Was davon jetzt am besten schmeckt, ist wie immer schlichtweg Geschmackssache. Am besten, du probierst dich einfach mal durch, die Auswahl ist schließlich groß genug. Die meisten Menschen sind leider immer noch der Ansicht, dass Sprossen zwar gesund sind, aber eben leider nicht gut schmecken. Das kann man allerdings so nicht stehen lassen – einfach deswegen, weil alle Arten von Sprossen ein bisschen anders schmecken.
Was gibt es für Sorten?
Jede Menge! Bekannt und eher gängig sind Alfalfasprossen, Bambussprossen und Mungobohnensprossen. Aber man kann Sprossen tatsächlich aus fast allen Samen ziehen, wie zum Beispiel aus Weizen, Klee, Linsen, Radieschen, Kichererbsen, Kohlrabi, Buchweizen oder auch Sonnenblumen. In gekeimtem Zustand ist der Anteil der darin enthaltenen Vitamine übrigens noch deutlich höher.

Wozu passen Sprossen eigentlich?

Generell fast zu allem. Vor allem schmecken sie lecker auf Butter- oder Käsebrot. Auch wer sein Brot mit anderen Belägen isst wie z.B. mit pflanzlichen Aufstrichen, kann diesen durch ein paar Sprossen noch auf leckere und gesunde Art und Weise aufpeppen. Außerdem kannst du sie auch prima in jede Art von Salat geben, sie passen zu Burgern, in Wraps, zu Suppen oder auch zu allen Gemüsegerichten. Es spricht nichts dagegen, quasi jedes Gericht mit ein paar Sprossen zu versehen. Vor allem asiatische Gerichte werden mit Mungobohnen oder Bambusspsorssen aufgewertet.

Sprossen kaufen oder selber ziehen?

Das kannst du halten wie du willst. Im Fachhandel und auch im Bioladen gibt es bereits fertig gekeimte Sprösslinge im Kühlregal zu kaufen. Echte Kenner ziehen sich aber irgendwann ihre Sprossen auf der Fensterbank selber. Denn das geht ganz einfach und es ist natürlich preisgünstiger, als bereits fertig gekeimte Sprossen zu kaufen.
Du brauchst dafür allerdings ein spezielles Sprossenglas, welches aber schon für kleines Geld im Fachhandel erworben werden kann. Dann kaufst du entweder eine fertige Samenmischung oder Samen einer bestimmten Sorte, die allerdings als Sprossensamen gekennzeichnet sein sollten und schon kann es losgehen. Je nach Art der Samen müssen diese einen halben oder einen ganzen Tag lang im Glas in Wasser eingeweicht werden. Am besten du orientierst dich daran, was auf der Verpackung angegeben ist. Danach muss das Glas zweimal täglich ganz mit Wasser gefüllt und die Samen darin gespült werden. Damit das Wasser danach abfließen kann, stellt man das Glas schräg – durch das Sieb im Deckel kann es komplett ablaufen. Das machst du so lange, bis die Sprossen deutlich sichtbar sind. In der Regel dauert es 3-5 Tage.
Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Sprossen sind immer ein Stück weit auch anfällig für Keime und Krankheitserreger. Daher solltest du immer auf große Hygiene achten, wenn du die Sprossen selber ziehst. Das heißt, dass das Glas samt Deckel nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt werden muss. Auch das Abspülen darf nicht vergessen werden. In der feuchten Umgebung gedeihen nämlich nicht nur die Sprossen, sondern auch verschiedene andere Keime. Im Sommer ist die Gefahr leider noch höher als im Winter. Mehr als 23°C tut den Sprossen jedenfalls nicht gut – dann vermehren sich die Keime leider viel zu schnell. Riechen die Sprossen unangenehm, sollten sie weggeworfen werden.
Wenn du ganz sichergehen willst, dann koche die fertigen Sprösslinge kurz in etwas Wasser ab.

Schrothkur

Schrothkur

Schrothkur – was ist das?

Zählt die Schrothkur eigentlich auch zum Fasten? Oder ist sie vielmehr zum Abnehmen geeignet, also eine Diät? Was muss man bei einer Schrothkur eigentlich beachten? Was darf man essen, was nicht?

Eins steht fest: die Schrothkur ist ein wenig speziell. Wie genau diese „Kur“ funktioniert und was man damit bewirken soll, erfährst du in diesem Artikel.

 

Schrothkur zum Abnehmen?

Die Schrothkur, soviel gleich vorweg, ist eigentlich keine klassische Form des Fastens, auch wenn hier immer wieder Verzicht geübt wird. Eigentlich ist die Schrothkur viel eher zum Abnehmen gedacht, was sie vom Fasten schon mal eindeutig abgrenzt bzw. unterscheidet. Eine Gemeinsamkeit mit der Fastenkur hat sie aber doch: der Körper soll dabei entschlackt werden. Sie ist aber auch nicht wirklich eine Diät – vermutlich liegt sie irgendwo dazwischen.

Ihren Namen hat sie von einem Fuhrmann Johann Schroth, der diese Art von Diät im Jahre 1820 erfand.

 

Trockentag und Trinktage

Ein wichtiges Merkmal der Schrothkur ist das Einteilen in Trinktage und Trockentage. An letzteren, so wurde es ursprünglich empfohlen, darf nur wenig getrunken werden: erlaubt sind weniger als ½ Liter pro Tag und dies ausschließlich Weißwein. Das mag sich zwar ganz nett und verlockend anhören, ist aber nicht wirklich gesund. An den Trinktagen darf zwar mehr Flüssigkeit zu sich genommen werden, aber auch hier liegt der Focus eindeutig auf Weißwein.

 

Die Schrothkur damals und heute

Tatsächlich ist die ursprüngliche Form dieser „Kur“ mittlerweile etwas abgewandelt worden und daher unterscheidet sich die Schrothkur, die man heute durchführt doch einigermaßen vom „Original“. Denn die Sache mit dem Weißwein ist in dieser Form nicht zeitgemäß und auch nicht gesund.

Heute wird an Trockentagen weiterhin wenig getrunken, oftmals ist dies z.B. eine Pflaumensuppe, die die Verdauung anregen soll. An Trinktagen gibt es viel Gemüsesuppe und Kräutertees.

 

Was darf gegessen werden?

Der Schwerpunkt bei einer Schrothkur liegt auf Brei, nämlich Grießbrei, Haferbrei und Reisbrei. Gekochtes Gemüse, getrocknetes Obst und trockene Brötchen sind ebenfalls erlaubt. Sehr verlockend hört sich das allerdings zugegebenermaßen nicht wirklich an. Frisches Obst steht im Übrigen bei einer Schrothkur nicht auf dem Speiseplan. Generell wird empfohlen, dass die Ernährung in dieser Zeit arm an Eiweiß, Salz und Fett sein sollte – das wiederum ist ja grundsätzlich schon mal nicht verkehrt. Der Schwerpunkt bei der Ernährung liegt eindeutig auf wertvollen Kohlenhydraten.

 

Feucht-warme Wickel zur Unterstützung

Damit der Körper wirklich entschlackt, sollen zusätzlich noch regelmäßig feuchtwarme Wickel angelegt werden. Dies jedoch sollte am besten von erfahrenen Fachkräften durchgeführt werden.

Kritik an der Schrothkur

Du ahnst es vielleicht schon: die „klassische“ Schrothkur ist zumindest im Original ziemlich veraltet und entspricht nicht mehr den aktuellen Erkenntnissen in Bezug auf Ernährung oder Gewichtsreduktion. Wenig trinken, wenig frisches Obst und Gemüse, kombiniert mit viel Alkohol – das kann eigentlich nur ein falscher Ansatz sein. Im Grunde genommen ist die Schrothkur auch keine klassische Diät, sondern sie soll nebenher auch entschlacken. Die ursprüngliche Form der Schrothkur ist also schlichtweg nicht zu empfehlen. Die modifizierte Form hingegen, bei der viel Tee und Wasser getrunken wird, kann durchaus zu empfehlen sein, sollte aber am besten nicht eigenständig durchgeführt werden.

Das muss sie aber auch nicht, da es zahlreiche Hotels und Kliniken gibt, die die Schrothkur im Angebot haben.

 

Schrothkur unter Anleitung

Wenn du die Schrothkur unter Anleitung machst in einem Hotel oder einer Klinik, welches sich darauf spezialisiert hat, sieht das Vorgehen meist ein wenig anders aus. Denn hier gibt es auf den Teilnehmer zugeschnittenen Wochenplan für ein, zwei oder idealerweise sogar 3 Wochen.

Hier werden dann auch Phasen der Ruhe und Entspannung sowie Bewegung integriert. Und das oben bereits erwähnte Wickeln steht ebenfalls auf dem Programm.

Wenn also eine Schrothkur in einer dafür qualifizierten Einrichtung nach neuesten Erkenntnissen stattfindet, ist dagegen tatsächlich nichts einzuwenden. Dann funktioniert sie sogar ganz ähnlich wie das Fasten, sie wirkt sich nämlich auf deinen Körper reinigend und entschlackend aus. Und sie hat meistens den netten Nebeneffekt, dass du auch an Gewicht verlierst.

 

 

 

 

Clean Eating

Clean Eating

 „Clean Eating“

Ganz klar: Essenstechnisch gibt es in den letzten Jahren immer mehr neue Trends. Während der eine eher in Richtung Paleo tendiert, ernährt sich der andere vegan, der nächste rohköstlich und wieder ein anderer schwört auf makrobiotische Ernährung. Aber wie ist es eigentlich mit dem so genannten “Clean Eating”?

Schon mal davon gehört? Auch das ist nämlich ein Trend auf dem Teller, der noch relativ jung ist. Und andererseits so alt wie die Menschheit selber.

Vielleicht hast du ja auch schon mal davon gehört: was bedeutet „Clean Eating“ also?
Was steckt dahinter? Was muss man sich darunter vorstellen?

 

„Clean Eating“ – gesundes Essen, gesunder Körper

Obwohl wir heutzutage so viel Wissen haben über gesunde Ernährung wie nie zuvor, ernähren wir uns fast so ungesund wie noch nie. Erst neulich kam bei Umfragen wieder heraus, dass die Menschen am allerliebsten Fleisch und Fertigprodukte essen. Dass das nicht unbedingt das gesündeste Essen ist, liegt auf der Hand. Richtig machen wollen es viele – die Frage ist nur: was ist richtig? Und was ist denn nun wirklich gesund? Bei „Clean Eating“ wird ganz klar der Schwerpunkt gelegt auf gesundes Essen. Außerdem ist der Name hier Programm. Das, was es heißt, das soll es auch sein: sauberes Essen. Essen also, was so unverfälscht wie möglich ist, unverarbeitet und auch ohne Zusätze auskommt. Quasi also direkt von der Natur auf den Teller. Und genau das ist der Knackpunkt: wer Fertigprodukte und Co. bevorzugt, ernährt sich unter diesem Gesichtspunkt auf jeden Fall schon mal nicht clean. Denn natürlich sind Fertigprodukte grundsätzlich in irgendeiner Art behandelt und verarbeitet. Vom ursprünglichen Lebensmittel bleibt hier meistens eher wenig vorhanden.

 

Die Regeln des „Clean Eating“!

Wichtig sind vor allem schon mal die Grundregeln. Beim „Clean eating“ wird auch Wert darauf gelegt, ausreichend zu trinken – idealerweise ausschließlich Wasser, ungesüßter Tee ist als Alternative allerdings auch erlaubt.

Gefrühstückt werden sollte bei „Clean Eating“ jeden Morgen, regelmäßig. Außerdem ist es wichtig, über den Tag verteilt mehrere Mahlzeiten zu sich zu nehmen – also nicht etwa nur die drei „Großen“, sondern mindestens auch zwei Zwischenmahlzeiten.

 

 Welche Lebensmittel sind erlaubt beim „Clean Eating“?

Am besten frische Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe, Aromen und nicht verarbeitet. Denn mal ehrlich: warum benötigt ein wirklich gutes leckeres, aromatisches Lebensmittel überhaupt irgendwelche Arten von Aromen? Richtig, die benötigt es tatsächlich nicht. Der Geschmack dieses Lebensmittels in natura ist nämlich, vorausgesetzt, es handelt sich um ein hochwertiges Produkt, schlichtweg am besten. Das heißt also erlaubt ist sehr viel Obst und Gemüse, am besten regional und saisonal. Zucker und Weißmehl ist gänzlich zu vermeiden, demzufolge auch alle Arten von gezuckerten Getränken. Erlaubt sind hingegen vollwertige Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, dazu Quinoa, Amaranth, Hirse sowie alle Arten von Hülsenfrüchten. Erlaubt sind auch Eier und Milchprodukte; viele, die sich nach dem „Clean Eating“ Prinzip ernähren, ernähren sich allerdings zugleich auch vegan, weil die allermeisten tierischen Lebensmittel, die man mittlerweile im Handel bekommt, alles andere als clean produziert werden.

Nicht erlaubt sind außerdem alle ungesunden Fette aus Käse und Wurst, alle Transfette oder gehärtete Öle, die beispielsweise beim Frittieren oder beim Herstellen von Chips verwendet werden und im Übrigen auch in Fertigsuppen und Soßen stecken. Alkohol sollte ebenfalls weitestgehend vermieden werden. Kochsalz gilt ebenfalls als ungesund und ist deswegen genauso zu meiden. Übrigens steckt Kochsalz auch in fast allen Fertigprodukten, aber auch in Wurst und Käse.

Du kommst also nicht drum herum, in der Anfangsphase alle Zutatenetiketten der Lebensmittel genau zu studieren. Alles mit Aroma, künstlichen Zusatzstoffen, Konservierungsmitteln und Zucker fällt weg.

 

Was bleibt dann noch übrig?

Da bleibt nicht mehr viel übrig? Auf den ersten Blick sicherlich nicht, das stimmt. Das liegt aber einfach daran, dass wir es gewohnt sind, in der Regel keineswegs clean zu essen. Das, was wir täglich so zu uns nehmen, hat damit nämlich erstmal nicht viel gemeinsam. Schaut man genauer hin, bleibt aber tatsächlich noch sehr viel übrig. Wenn wir einfach mal in einen gut sortierten Supermarkt in die Gemüse- und Obstabteilung gehen, wird schnell klar, dass es schier endlos viele Sorten gibt, die wir ganz nach Lust und Laune mit Kartoffeln, Reis, Getreide, Pseudogetreide, Vollkornnudeln, Samen und Körnern kombinieren können. Und daraus wiederum ergibt sich eine erstaunliche Vielfalt!

 

„Clean Eating“ für einen ganz neuen Geschmack!

Viele Menschen, die „Clean Eating“ praktizieren, berichten sogar, dass sich ihr Geschmackssinn komplett ändert. Wer eine Zeitlang nicht mehr so salzig, süß, fettig oder aromatisiert isst, wird sich irgendwann an den ganz natürlichen Geschmack von Lebensmitteln gewöhnen und alles andere gar nicht mehr haben wollen. Also ist unser Geschmack durchaus beeinflussbar! Im Grunde genommen ist alles nur Gewohnheitssache. Das merkt man schon, wenn man sich versucht, daran zu gewöhnen, den Kaffee künftig ohne Zucker anstatt pappsuß zu trinken. Anfangs ist es unvorstellbar, irgendwann jedoch ganz normal. Und dann kann man es ist nicht mehr vorstellen, dass einem früher die süße Brühe tatsächlich geschmeckt haben soll.

 

„Clean Eating“ – ein Einstieg!

Keine Sorge: keiner muss von jetzt auf nachher zum „Clean-Eater“ werden. Wenn dir das Konzept generell zusagt und du neugierig darauf bist, kannst du durchaus mal ein oder zwei Tage die Woche damit beginnen und dich so langsam steigern. Dann musst du nicht von jetzt an auf alles Ungesunde verzichten, sondern kannst dich nach und nach herantasten.

makrobiotische Ernährung ist aktueller denn je

Makrobiotische Ernährung

Was genau ist die makrobiotische Ernährung?

In den 70- er und 80-er Jahren war diese Art der Ernährung in (fast) aller Munde und im Trend. Heute ist die makrobiotische Ernährung zwar nicht mehr ganz so populär, aber noch längst nicht von der Bildfläche verschwunden. Und das, wenn man mal ganz genau hinschaut, im Grunde genommen zu Recht. Denn laut Makrobiotik ist diese Art von Ernährung perfekt dazu geeignet, seinem Körper etwas Gutes zu tun und ihn gesund zu halten. Es soll sogar dabei helfen, Krebs und anderen Krankheiten dauerhaft vorzubeugen.

Makrobiotische Ernährung – asiatisch und gesund

Die makrobiotische Ernährung stammt aus Japan bzw. wurde von einem Japaner namens Ohsawa entwickelt. Dabei teilte er alle Lebensmittel ein in Yin und Yang, um bei ihrem Konsum die innere Mitte zu finden. Der Körper soll dabei in Einklang gebracht und aufkommender Stress dadurch besser verarbeitet werden. Heraus gekommen ist dabei eine Ernährungsform, bei der gänzlich auf Alkohol, Zucker, Fertiggerichte, Milchprodukte und Fleisch verzichtet wird. Also genau genommen eine Art vegetarisch-vegane Ernährung, die zudem Ungesundes wie Zucker ausschließt. Und das kann ja grundsätzlich schon mal nicht so verkehrt sein.

Weiterer angenehmer Nebeneffekt der makrobiotischen Ernährung: Weil Zucker & Co. gar nicht erst erlaubt sind, ist die Gefahr, dick zu werden, minimal. Makrobiotische Ernährung ist also zweifellos nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die schlanke Linie.

Wie kann man auf makrobiotische Ernährung umstellen?

Wenn du diese Art der Ernährung gerne mal ausprobieren möchtest, solltest du dich am besten nach und nach herantasten. Das heißt, du lässt alle Lebensmittel, die verboten sind, nacheinander weg. Das mag sich zwar am Anfang etwas ungewohnt anhören, ist aber gar nicht so schwierig, wie man meinen könnte. Anstelle von Fertiggerichten, Zucker, Weißmehl, Milch, Fleisch und anderen Lebensmitteln, die nur mäßig bis gar nicht gesund sind, legst du bei der makrobiotischen Ernährung vielmehr Wert auf viel Gemüse, Obst aus Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide und Nüsse. Der Schwerpunkt liegt also ganz klar auf pflanzlichen Lebensmitteln  und die Grundlage ist Vollkornreis – für Asien ganz typisch.

Zugegeben: aller Anfang ist schwer. Wenn du dich bis dato „normal“ ernährt hast, wirst du vielleicht zuerst gewisse Umstellungsschwierigkeiten haben. Aber nur Mut! Mit ein bisschen Experimentierfreude macht es sogar richtig Spaß, einmal ein paar neue Lebensmittel wie Hirse, Quinoa, Amarant oder bislang unbekannte Gemüsesorten auf den Tisch zu bringen. Ebenfalls dürfen von nun an häufig Linsen- und Bohnengerichte auf dem Speiseplan stehen, diese sind schließlich besonders eiweißreich und obendrein gesund.

Wer also glaubt, die makrobiotische Ernährung sei einseitig, der irrt sich gewaltig. Es werden hierbei  schlichtweg Lebensmittel verwendet, die man ansonsten eher links liegen lässt – vermutlich aus Gewohnheit und nicht etwa deswegen, weil sie nicht gut schmecken würden.  Immerhin sind die uns zu Auswahl stehenden Sorten an Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten schier unüberschaubar groß – du musst nur zugreifen.

Wie ist es mit Fett und Eiweiß?

Fett wird in der makrobiotischen Küche nur sehr sparsam verwendet. Und wenn, dann natürlich ausschließlich aus pflanzlichen Quellen. Solltest du dich um deine Protein-Zufuhr sorgen, dann darfst du dich auch hier entspannen: Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und auch Nüsse beinhalten so viel Eiweiß, dass tierische Produkte tatsächlich überflüssig sind. Auch Tofu und Soja ist im Übrigen fester Bestandteil der makrobiotischen Küche.

Ist Fisch erlaubt?

Eigentlich ist die makrobiotische Ernährung, wie oben bereits erwähnt, vegetarisch. Das heißt, du solltest auch auf Fisch verzichten. Es gibt aber unterschiedliche Ansätze und Formen der Makrobiotik. Bei einigen Formen ist es üblich, ein- bis zweimal die Woche Fisch auf dem Speiseplan zu haben.

Gibt es Risiken bei der makrobiotischen Ernährung?

Wenn du dich bei der makrobiotischen Ernährung vor allem ausgewogen und abwechslungsreich ernährst, musst du dir keine Sorgen machen. Kalzium, Eisen, Eiweiß – all das kann man problemlos auch aus pflanzlicher Nahrung zu sich nehmen und zwar in mehr als ausreichender Menge. Einzig und alleine das Vitamin B12 könnte, genau wie bei einer veganen Ernährung auch, fehlen. Es kommt aber erst nach einer gewissen Zeit zu Mangelerscheinungen. Wenn du also diese Ernährungsform vorerst nur mal für ein paar Wochen ausprobieren willst, musst du dir im Normalfall keine Sorgen machen.

Und ganz davon abgesehen gibt es ja auch die Möglichkeit, die makrobiotische Ernährung individuell anzupassen. Wenn du so gar nicht auf seinen Joghurt zum Frühstück oder auf seinen Zucker im Kaffee verzichten kannst, dann bleibt es dir offen gestellt, die eine oder andere Ausnahme zuzulassen.

Alles in allem jedoch ist makrobiotische Ernährung eine ganzheitliche, alternative Art von Ernährung, die im Übrigen auch drauf Wert legt, möglichst unverarbeitete Produkte, die möglichst aus der Region stammen sollen, zu verzehren. Das alles ist nicht nur für unsere Gesundheit, sondern letztendlich sicher auch für die Umwelt ein wichtiger Aspekt.

Vegan in aller Munde

Vegane Ernährung ist IN

Vegane Ernährung ist in – aber ist sie auch sinnvoll?

Zweifellos ist die vegane Ernährung und somit auch das Angebot an veganen Produkten in den Läden in den letzten Jahren geradezu explodiert.
Vor 10 Jahren wusste man noch kaum, was Veganismus überhaupt ist. In den Restaurants fand man noch keine so spezielle Produkte. Im Supermarkt bekam man höchstens Tofu oder vielleicht noch Sojamilch. Heute ist der Veganismus und vegane Produkte im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde!
Warum eigentlich? Die Gründe, warum man sich vegan ernähren kann, sind deutlich vielfältiger als nur auf Tierliebe begrenzt. Zugegeben, Tierliebe ist ein wichtiger Aspekt davon, aber bei weitem nicht der einzige.

 

Das Wohl der Tiere …
… steht tatsächlich an erster Stelle!

Wenn man Veganer fragt, warum sie eigentlich vegan leben, antworten vermutlich die meisten von ihnen – gerade die jungen – dass es ihnen vor allem ums Tierleid geht. Massentierhaltung kann man einfach nicht unterstützen und man kann es drehen und wenden wie man will: 98% aller Fleischprodukte, die konsumiert werden, stammen nun mal aus Massentierhaltung. Auch wenn noch so viele Menschen behaupten, sie kaufen nur Bio-Fleisch beim Bauern um die Ecke!
Die Wahrheit sieht leider ganz anders aus.
Kühe, die angebunden im Stall stehen, Schweine, die sich niemals auch nur um die eigene Achse drehen können, die niemals in ihrem Leben das Tageslicht sehen – mal abgesehen von der Fahrt zum Schlachthof – da muss man wirklich kein ausgesprochener Tierliebhaber zu sein, um dies abscheulich und nicht unterstützenswert zu finden.
Kälber werden schon am ersten Tag von ihrer Mutter getrennt, damit die Milch der Mutterkuh für den Menschen abgezweigt werden kann. Hochleistungskühe haben entzündete Euter, Puten leben auf engstem Raum, männliche Küken werden bei lebendigem Leib geschreddert, weil sie keine Eier legen können aber eben auch nicht genügend Fleisch ansetzen.

Die ganze Tierhaltung, so wie sie jetzt ist, ist pervertiert und in keiner Weise moralisch vertretbar.

Es stimmt schon: Dies ist wohl der wichtigste Aspekt beim Veganismus. Eine gewisse Ethik und Moralvorstellung verbieten es einfach, dass man auf diese Art mit fühlenden Lebewesen umgeht.

Die Gesundheit

Aber auch der gesundheitliche Aspekt ist absolut nicht mehr von der Hand zu weisen. Während Fleisch früher noch als ein Stück Lebenskraft galt, weiß man heute, dass es leider auch für zahlreiche Zivilisationskrankheiten verantwortlich ist – vor allem, wenn man solche Unmengen davon zu sich nimmt, wie es bei den meisten Menschen der Fall ist.
Tierische Eiweiße im Übermaß sind nämlich längst nicht so gut wie früher angenommen – ganz im Gegenteil. Man vermutet sogar einen Zusammenhang zwischen Kuhmilch und Brust- sowie Prostatakrebs. Logisch überlegt ist schon alleine aus biologischer Sicht Kuhmilch ja auch fürs Kälbchen da und nicht etwa für den Menschen. Maximal ein Jahr lang werden Säugetiere (also auch wir Menschen) gesäugt, dann ist es Zeit für andere Nahrung. Zumindest hat es die Natur so für uns vorgesehen.
Außerdem ist Fleisch aus Massentierhaltung leider oft schon gar nicht mehr in der Qualität zu bekommen, wie man es sich wünscht. Genauso auch Milch und Milchprodukte und generell tierisches Eiweiß. Multiresistente Keime, Eiter in der Milch aufgrund entzündeter Euter, antibiotikabelastetes Hühnerfleisch – das alles führt dazu, dass Fleisch schon lange nicht mehr das gute Image hat wie einst.
Mittlerweile empfehlen sogar immer mehr Ärzte, so oft wie möglich auf Fleisch zu verzichten. Wenn heute ein Vegetarier oder Veganer zum Arzt kommt, kassiert er nicht mehr nur wie früher ein fassungsloses Kopfschütteln, sondern vielmehr Zustimmung. Die Zeiten haben sich also auch hier ganz klar gewandelt. Zahlreiche Studien belegen sogar, dass Vegetarier und Veganer länger leben als Fleischesser! Immer vorausgesetzt natürlich, sie ernähren sich ausgewogen und nicht etwa von vegetarischen oder veganen Fertigprodukten und Fast-Food. Bei den so genannten Pudding-Vegetariern ist der gesundheitliche Aspekt nämlich auch nicht vorhanden.
Im Übrigen wird in den USA und in Australien von der offiziellen Ernährungsgesellschaft (ADA)  schon lange eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen und Menschen – auch für Schwangere und Stillende – empfohlen.

Die Umwelt!

Auch wenn einem das Wohl der Tiere und die eigene Gesundheit schnurzegal sind – die Umwelt ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt beim Thema Veganismus. Der ökologische Fußabdruck ist beim Veganer nämlich um ein Vielfaches besser als beim Allesesser. Kein Wunder, ist doch die gesamte Tierindustrie für bis zu 51% aller gefährlichen CO2 Gase zuständig. Das ist mehr als die Industrie und der Verkehr zusammen.
Produkte nicht-tierischen Ursprungs können deutlich umweltfreundlicher hergestellt werden als tierische Produkte. Für ein Rinder-Steak braucht man ganze 4000 Liter Wasser, dieselbe Menge an Getreide braucht nur ein Zwölftel davon. Ein Glas Milch immerhin noch 200 Liter Wasser, eine Tasse Tee hingegen nur 30 Liter.
Schade, dass so viel Menschen diese Tatsache außen vor lassen. Beim Duschen zwar auf jeden Liter Wasser achten, dann aber ständig Fleisch auf dem Teller liegen haben.

Die Ernährung weltweit!

„Kümmere dich mal lieber um hungernde Kinder als um Tiere“ – das bekommt wohl jeder Veganer irgendwann mal zu hören. Dabei tut er doch beides: laut neuester Studien der Oxford University könnten bis ins Jahr 2050 ganze 8 Millionen Menschenleben gerettet werden, wenn die Welt jetzt sofort vegetarisch werden würde. Natürlich ist das eine utopische Vorstellung. Es zeigt aber ganz deutlich, was Sache ist! Nämlich dass die Weltbevölkerung locker ernährt werden könnte, wenn man anstatt Tierhaltung auf den entsprechenden Flächen Getreide anbauen würde. Mit Nahrung aus Pflanzen können nämlich 10-mal so viel Menschen ernährt werden, als wenn mit genau diesen Pflanzen zuerst ein Schwein ernährt werden muss.

Was gibt es für Nachteile bei der veganen Ernährung?

Wenige!
Wenn man es wirklich richtig macht und sich ausgewogen ernährt, dann ist laut jetzigem Wissensstand der Wissenschaft einzig das Vitamin B12 ein möglicher Mangel. Man sollte sich aber vor Augen führen, dass auch ein Allesesser sich ausgewogen ernähren muss. Das passiert aber in den seltensten Fällen. Bedenkt man, dass die meisten Tiere Vitamin B12 ebenfalls schon lange nicht mehr selber bilden, sondern auch künstlich zugefüttert bekommen, kann man dieses Vitamin ja eigentlich auch selber supplementieren und nicht erst den Umweg über die Kuh nehmen. Alle anderen Nährstoffe kann man durchaus auch in ausreichender Menge aus Pflanzen bekommen.
Ganz klar: Die Zeichen stehen auf Wechsel. Auch wer meint, er können nicht von jetzt auf morgen Vegetarier und Veganer werden – was ja eigentlich verständlich ist – sollte immer mal wieder einen veganen Tag einlegen. Oder anstatt der liebgewonnen Kuhmilch mal zur Mandel- oder Sojamilch greifen.

Neues ausprobieren ist angesagt!

Übrigens: vegan schmeckt ausgesprochen gut – probier es einfach mal aus!

Und unter uns –   Fasten ist der perfekte Einstieg   um

1.  seine Ernährungs-und Lebensgewohnheiten zu ändern und um
2.  gleich damit zu beginnen!

Fasten und gesunde Ernährug

Fasten und gesunde Ernährung!

Fasten und gesunde Ernährung

Gefastet wird so lange wie es Menschen gibt.

In Notzeiten, wenn es nichts zu essen gab, blieb den Menschen auch nichts weiter übrig. Heute, in unserer modernen Welt bedeutet Fasten so viel wie freiwilliger Verzicht.
Fasten ist seit jeher Bestandteil aller Religionen. Ein Gläubiger soll sich dadurch wieder mehr auf seinen Glauben konzentrieren und Gott näher kommen. Bei uns Christen dauert die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern. Während dieser Zeit soll der Mensch Enthaltsamkeit üben, Buße tun und die Nähe zu Gott suchen. Es gibt aber keine strengen Regeln mehr, lediglich der Brauch, freitags kein Fleisch zu essen, hat sich vielerorts erhalten. Ein wichtiger Versöhnungs- und Fastentag mit strengen Regeln im Judentum ist Jom Kippur. Weiterhin gibt es fünf weitere allgemeine Fastentage, zum Gedenken an traurige Ereignissen der jüdischen Geschichte. Der Islam betrachtet das Fasten im Fastenmonat Ramadan als ein göttliches Gebot. Die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen soll gefestigt und die Seele soll gereinigt und geläutert werden. 30 Tage lang darf von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang nicht gegessen, getrunken und geraucht werden. Das abendliche Fastenbrechen findet dann in größerer Gemeinschaft statt. Gastfreundschaft und Almosen für die Armen sind während des Ramadan von großer Bedeutung. Am strengsten sind die Fastenregeln in der orthodoxen Kirche mit vier mehrwöchigen Fastenzeiten im Kirchenjahr. Buddhistische Mönche und Nonnen nehmen neben festgelegen Fastentagen täglich ab 12 Uhr keine feste Nahrung mehr zu sich.
Im gleichen Maß, wie die Religion aus dem öffentlichen Leben in Deutschland und Österreich verschwand, wurden auch nach und nach die Traditionen des Fastens aufgegeben.

Erst durch eigene Erfahrungen und Wirken des Dr. Otto Buchinger I gewannen Fastenkuren im vergangenen Jahrhundert mehr und mehr an Akzeptanz. Jetzt aber ausschließlich unter einem gesundheitlichen Aspekt. Dr. Buchinger I litt an schwerem Gelenkrheuma und erfuhr eine wesentliche Verbesserung seiner Symptome durch eine im Jahr 1919 durchgeführte Fastenkur bei Dr. Riedlin in Freiburg. Er und seine Nachfolger entwickelten daraus das sogenannte Buchinger-Fasten, dessen Herzstück nach wie vor das Heilfasten ist. Der heutige Leiter der Buchinger Klinik am Bodensee beschreibt das Fasten als “stärksten Appell an die natürlichen Selbstheilungskräfte des Menschen, sowohl leiblich wie seelisch gesehen.”

Fasten für die Gesundheit

Abgesehen von den wohltuenden Einflüssen auf die Seele genießt Fasten mittlerweilen auch unter Medizinern einen hohen gesundheitlichen Stellenwert. Wie bereits vom berühmten griechischen Arzt Hippokrates von Kos vor über zweitausend Jahren empfohlen „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente “ ist der hohe präventive Nutzen des Fastens allgemein anerkannt. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher, in vielen Kliniken und von Therapeuten propagierte Fastenmethoden. Jeder Mensch hat andere Erwartungen, die einen möchten abnehmen, andere lediglich entschlacken oder lediglich ein paar Tage abschalten, zum Beispiel durch Fastenwandern. Darum ist es immer wichtig, sich vorher zu informieren und sich während des Fasten von Fachkräften begleiten zu lassen, da der Körper und auch die Seele in dieser Zeit teilweise sehr ungewöhnlichen Einflüssen ausgesetzt ist.

 

Fasten als Einstieg in eine gesunde Ernährung

                                                            Jeder Mensch hat selbst die Verantwortung für seine Gesundheit!

Heute weiß man, dass Ernährung und Gesundheit sehr eng miteinander verbunden sind. Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die nachweislich mit der Ernährung zusammenhängen und durch eine Ernährungsumstellung in Richtung gesunde Ernährung ausgeschlossen bzw. gelindert werden können: – Allergien; Unverträglichkeiten – Gebissverfall – Karies und Parodontose – Rheuma, Fibromyalgie, Arthrose, Arthritis, Osteoporose,   Bandscheibenschäden – Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall – Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Gicht, Über- oder Untergewicht – Erkrankungen der Verdauungsorgane – Erkrankungen des Nervensystems z.B. Multiple Sklerose

Leider sind die Zusammenhänge nicht immer klar erkennbar, da es bei allen Leiden einer Anlaufzeit von 20 – 30 Jahren bedarf. Bei dem heutigen Überangebot und der vieles versprechenden Werbung zum Thema Ernährung wissen aber die wenigsten Menschen, was sie glauben sollen und was nicht. Darum gewinnt Fasten für den Einstieg in eine bessere Lebensweise, insbesondere gesunde Ernährung, immer mehr an Bedeutung.

Fasten bedeutet den bewussten, freiwilligen Verzicht auf feste Nahrungs- und Genussmittel für eine bestimmte Zeit mit dem Ziel der Vorbeugung und Heilung, der Gewichtsreduktion und Aktivierung körpereigener Energien, der Reinigung von Körper, Geist und Seele sowie Schärfung des Wahrnehmungsvermögens. Während einer Fastenkur bleibt Raum, über sich und seine bisherigen womöglich schlechten Essens- oder Lebensgewohnheiten nachzudenken.

Überlege, ob es dieses oder jenes bisher mit Vorliebe verzehrtes Produkt ohne die Hilfe der Lebensmittelindustrie geben würde. Wenn nein, meide es zukünftig oder bereite es so zu, dass es gesund wird. Ein passendes Beispiel sind Kartoffelchips, die jeder von uns bei vielen Gelegenheiten so ganz nebenbei verzehrt. Hat man Glück, sind es noch Kartoffelscheiben, oftmals aber auch nur als Scheiben zusammen gepresste Kartoffelstücke, in billigem Fett frittiert, mit Farbstoffen hübsch gemacht und mit Geschmacksverstärkern lecker zubereitet. Darüber nachzudenken, was man bisher so täglich – oft auch ganz nebenbei – gegessen hat, wäre ein erster Schritt.

Es gibt ein Urprinzip, das da heißt “Leben wird durch Leben erhalten”. Für eine gesunde Ernährung braucht man natürliche Lebensmittel. Nicht umsonst gibt es seit vielen Jahren bereits die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, jeden Tag mindestens 5 Hände voll Gemüse und Obst zu essen. Wir essen heute allgemein zu energiereich und bewegen uns zu wenig. Wir essen zu viele Kohlenhydrate, zu viele schlechte Fette und zu viel tierische Produkte. Im Gegensatz dazu bekommen wir zu wenig Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe aus Obst und Gemüse.
Gesunde Ernährung fängt im Kopf an und erfordert bei vielen Menschen das Loslassen von alten, eingefahrenen Gewohnheiten.

Fasten hilft den Kopf frei zu bekommen und alte Gewohnheitsmuster durch neue zu ersetzen.

Dabei unterstützen kann natürlich eine professionelle Fasten- und Ernährungsberatung.