Autophagie

Autophagie – Was ist das?

Oft wird Autophagie (genauer Autophagozytose) im Zusammenhang mit Fasten genannt, doch was genau ist damit gemeint? Um „Licht ins Dunkel“ (dieses sehr wissenschaftlich klingenden Ausdrucks) zu bringen, habe ich mich mit dem Begriff intensiv auseinandergesetzt und möchte euch nun dieses spannende Thema nahebringen.

Wenn die Zelle sich anknabbert

Der Begriff leitet sich aus dem altgriechischen „autophagos“ ab, und heißt so viel wie „sich selbst verzehrend“ oder „selbstfressend“. Die Autophagie bezeichnet damit den Prozess in den Zellen, bei dem diese ihre eigenen Bestandteile abbauen und verwerten.

Ein wissenschaftlich sehr aktuelles Thema:
2016 erhielt der japanische Zellbiologe Yoshinori Ōsumi für seine Forschungen und Entdeckungen zur Autophagie den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er zeigte auf, welche Wichtigkeit dieser Prozess in unserem Körper hat und wie er uns vor dem Altern und vor Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Herzerkrankungen schützt.
Die Zelle frisst sich also selber auf. Doch warum tut sie das – und wozu soll das gut sein?

Müllabfuhr in der Zelle – Autophagie

Wer umweltbewusst lebt, trennt seinen Müll und entsorgt ihn ordnungsgemäß in die richtige Tonne. (Wir wollen doch alle eine saubere Umwelt, in der wir uns wohlfühlen) Was außen passiert, das passiert aber auch innen. Wir haben (bildlich gesprochen) lauter kleine Müllmännchen in unseren Zellen, wobei die Zelle gleichzeitig auch als Recyclinganlage dient. Beschädigte oder funktionslose Proteine sowie Zellorganellen werden selbst verdaut (gefressen) und dadurch aus dem Verkehr gezogen. Noch brauchbare Teilchen werden wiederverwertet.

Ein sehr ausgeklügeltes System das hier in unseren Körperzellen abläuft.
Wenn wir unseren Mistkübel nicht ausleeren, quillt er über. Niemand von uns sitzt gerne mitten in seinem eigenen Müll. So ist es auch auf zellulärer Ebene. Wenn die Müllabfuhr in den Zellen nicht funktioniert, dann würden diese übergehen. Durch den Prozess der Autophagie werden nicht nur Proteine und einzelne Zellteilchen herausgefiltert, sondern auch die bösen Eindringlinge. Viren und Bakterien die Krankheiten verursachen können, werden so durch unsere Zelle entsorgt. Damit hat die Autophagie – das Müllabfuhrsystem unserer Zelle – eine wichtige Schlüsselfunktion bei der Vermeidung von Infektionen, Tumoren und im Alterungsprozess.
Soweit also die Fakten: unsere Zellen haben eine Art Müllabfuhr – oder besser ausgedrückt ein komplexes Recyclingsystem – eingebaut. Was wir nicht mehr brauchen, wird vernichtet, was gebraucht werden kann wird wiederverwendet. So ist in unseren Zellen also immer ordentlich aufgeräumt. Doch was sich die Natur so brillant ausgedacht, das schaffen wir als Mensch zu sabotieren.

Das Reinigungsteam nimmt sich heute frei!

Bei Selbstsabotage kennt sich vielleicht der eine oder andere von uns gut aus. Vor allem was die Gesundheit betrifft. Wir wissen was wir tun sollten und machen dann genau das Gegenteil. Am späten Abend noch ein deftiges Essen? Her damit! Die momentane Freude und Lust am Essen blendet alles andere aus. Was durchaus biologisch erklärbar ist (dazu aber ausführlich in einem anderen Beitrag). Wenn der Appetit zu groß ist, hören wir oft nicht auf wenn wir satt sind, sondern essen weiter. Doch das schmeckt der Müllabfuhr in den Zellen gar nicht. Dann streikt sie.

Die gute Nachricht und die bessere Nachricht

Jeder einzelne von uns hat die Möglichkeit, die Autophagie in unseren Zellen zu unterstützen damit sie reibungslos funktioniert. Und zwar indem wir darauf achten, dass es uns bis zur Zellebene gut geht. Denn wir können durchaus aktiv mithelfen, das Gleichgewicht unseres Körpers (die sogenannte „physiologische Homöostase“) aufrechtzuerhalten.
Es gibt Möglichkeiten, die Autophagie in den Zellen anzukurbeln. Kaffeeliebhaber werden jetzt jubeln, denn die im Kaffee enthaltenen Polyphenole gelten als Autophagie-Auslöser. Doch nur, wenn man ihn ohne Milch trinkt. Milch wiederum hemmt die Autophagie. Also den Kaffee lieber schwarz oder mit einer pflanzlichen Milch-Alternative genießen. Eine weitere Autophagie auslösende Substanz ist Spermidin. Diese Eiweißverbindung kommt in allen lebenden Organismen vor und spielt eine wichtige Rolle beim Zellwachstum. Außerdem finden wir Spermidin in Lebensmittel wie Vollkorn bzw. Weizenkeime, gereiften Käse, Pilze, Sojaprodukte und Hülsenfrüchte. Auch durch sportliche Betätigungen – sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining – wird die Autophagie angekurbelt.

Das ist die gute Nachricht. Die noch bessere Nachricht ist: Fasten ist DER Weg, um die Autophagie wirklich zu optimieren. Im Alltag lässt sich dieser Prozess wunderbar durch ein „Intermittierendes Fasten“ integrieren.
Auf die einzelnen Arten des IF gehe ich in einem der nächsten Beiträge genauer ein.

Zellreinigung durch Fasten

Wenn (durch häufiges Essen) ständig von außen in die Zelle nachgeliefert wird, kann die Zelle nicht mit ihrer Selbstreinigung nachkommen. Fasten wir hingegen, wird unser zellulärer Reinigungstrupp aktiv. Schon nach 12 – 14 Stunden ohne Nahrung beginnt der Prozess der Autophagie. Die Zellen reinigen sich, Müll den wir nicht mehr brauchen wird entsorgt. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, der Alterungsprozess verlangsamt (ein besserer Jungbrunnen, als alle Cremen dieser Welt) und die Zellen regenerieren sich viel besser.

Ich finde, das sind lauter gute Gründe um aktiv zu werden und gleich einmal einen Fastentag einzulegen. Ich werde deshalb statt dem Abendessen eine von meinen köstlichen Fastensuppen genießen. Habt ihr auch Lust bekommen, die Autophagie in euren Zellen anzukurbeln?

Essen und Gefühle

Gefühlsmanagement = Gewichtsmanagement

Gefühlswelt mit an Bord nehmen

Zum Jahreswechsel werden viele den einen oder anderen guten Vorsatz gefasst haben. Nun ist der erste Monat des neuen Jahres schon wieder fast vorbei und wir können eine kleine Bestandsaufnahme machen: Wie gut haben wir umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben?

Fragen wir einmal die Statistik was sie zum Thema „gute Vorsätze“ sagt: 12 % der Menschen sind erfolgreich und erreichen ihr Ziel, doch ganze 88% der Dinge die wir uns für das neue Jahr vorgenommen haben sind zum Scheitern verurteilt. Haben wir uns dazu entschlossen gesünder und besser zu essen und abzunehmen, gibt es noch schlechtere Nachrichten: ganze 95% der Diäten scheitern.

„Abnehmen“ zählt zu den Neujahrsvorsätzen Nummer eins. Ein Plan wird ausgearbeitet, wir schreiben auf, was (und auch wieviel) wir essen dürfen. Süßigkeiten werden reduziert oder gestrichen und Sport wird ins Programm aufgenommen. Wir sind motiviert und es läuft ganz gut. Das erste Kilo hat sich schon verabschiedet und die Hose zwickt nicht mehr.

Doch dann passiert folgendes: Die Chefin überhäuft uns mit Arbeit und wir müssen die geplante Bauch-Bein-Po-Stunde ausfallen lassen. Oder der Hund wird krank oder das Kind bekommt eine schlechte Note und wir machen uns Sorgen. Wir ärgern uns über unseren Partner, weil er uns nicht unterstützt. Die Laune ist im Keller, die Motivation ist verschwunden – stattdessen sind wir frustriert. Und greifen als Trost zur Schokolade. Lassen den geplanten Spaziergang ausfallen und belohnen uns für unseren anstrengenden Tag mit einem großen Stück Pizza.

So ausgeklügelt Diäten auch sind, sie beachten eines nicht: Wir sind fühlende Wesen. Gefühle gehören zum Leben, doch in unserer verstandesorientierten Welt finden sie oft keinen Platz. Wir wollen uns nicht mit ihnen auseinandersetzen, denn es könnte unangenehm oder sogar schmerzhaft werden. Also verdrängen wir sie. Doch unbeachtete Gefühle sind stark. Stärker als jeder Ernährungsplan, machtvoller als unsere Willenskraft. Aus der Tiefe des Unterbewusstseins beginnen die nicht beachteten Gefühle unsere guten Vorsätze zu sabotieren. Bringen uns dazu, unser gesundes Essverhalten aufzugeben. Wir sind wieder im alten Schlendrian und die Frustkilos zeigen sich auf der Waage.

Der gute Vorsatz sich gesund zu ernähren, abzunehmen oder das Gewicht langfristig zu halten bleibt nur bei einem guten Vorsatz wenn wir nicht unsere Gefühlswelt mit an Bord nehmen. Der richtige Umgang mit unseren Gefühlen – ohne sie mit Essen hinunterzuschlucken und damit jeden Erfolg zu ruinieren – ist der Schlüssel dazu.

Kurz gesagt:  Gefühlsmanagement = Gewichtsmanagement

Gastbeitrag von Frau Mag. Martina Tischer  (www.foodandsoul.at)

Vitamin D

Vitamin D

Vitamin D – warum es so wichtig ist

Dass wir genügend Vitamine zu uns nehmen sollen, weiß eigentlich schon jedes Kind. Nur ist die Sache mit den Vitaminen generell leider nicht ganz so einfach, wie es scheint. Einige lebenswichtige Vitamine nehmen wir nämlich über unsere Nahrung nicht unbedingt in ausreichendem Maß zu uns. Und dann könnte es langfristig zu Mangelerscheinungen kommen, die oftmals auf den ersten Blick noch nicht einmal auf einen Vitaminmangel hinweisen bzw. nicht als solcher erkannt werden.

Inzwischen sind sich die Ärzte weitestgehend einig, dass Vitamin D so ein Vitamin ist, welches zumindest wir Menschen in Nordeuropa nicht in ausreichender Menge zur Verfügung haben.

 

Wie genau verhält es sich mit Vitamin D?

Grundsätzlich kann der Mensch mithilfe von genügend Sonnenlicht das wichtige Vitamin selber herstellen und zwar bis zu 90% des Bedarfs. Das heißt, es hat unter den Vitaminen sogar eine Art Sonderstellung. Der Haken dabei ist nur, dass wir hier im Norden von Europa dafür leider meistens zu wenig Sonnenlicht zur Verfügung haben. In südlicheren Gefilden sieht das schon ein bisschen anders aus. Man muss zwar nicht sonderlich lange im Freien sein, um genügend Vitamin D zu tanken – man geht von etwa einer halben Stunde aus und es reicht dabei auch, das Gesicht und die Arme von der Sonne bescheinen zu lassen – allerdings gibt es viel zu viele bewölkte Tage, an denen die Rechnung nicht aufgeht – und das gilt vor allem für die düstere Jahreszeit, sprich für das Winterhalbjahr.

Außerdem kommt es natürlich auch auf die Lebensumstände an: der eine hält sich quasi nie im Freien auf, während der andere vielleicht seinen Hund dreimal am Tag Gassi führt. Wieder andere haben einen Job an der frischen Luft, was die Sache mit dem Vitamin D deutlich vereinfacht.

Wozu braucht der Körper Vitamin D?

Vitamin D ist fettlöslich und sorgt im Körper dafür, dass die Knochen gestärkt werden und die Muskeln kräftig sind und bleiben. In neuen Studien fand man sogar heraus, dass Vitamin D vermutlich auch eine Rolle spielt für die Gesundheit des Herzens und des Kreislaufs. Neue Studien untersuchen derzeit, ob es auch einen Zusammenhang gibt zwischen anderen Krankheiten wie Diabetes und Krebs.

 

Was passiert bei einem Vitamin D Mangel?

Ein Mangel ist die logische Konsequenz daraus: Wer einen Vitamin D Mangel erleidet, bekommt oftmals Osteoporose, Muskelschwäche, Knochenschmerzen oder Knochenverformungen. Bei Kindern kann sich sogar der Schädel verformen oder eine Rachitis auftreten. Generell werden bei einem Vitamin D Mangel die Knochen weicher.

 

Wer ist gefährdet?

Zum einen genau die Personen, die wie oben erwähnt, deutlich zu wenig Sonnenlicht abbekommen. Dazu zählen auch jene Personen, die ihren Körper immer komplett bedecken oder verschleiern. Im Grunde genommen muss also ein Kompromiss gefunden werden zwischen Schutz vor Sonnenbrand und einer dosierten Sonneneinstrahlung als Prophylaxe vor Vitamin D Mangel.

Ebenfalls gefährdet sind ältere Menschen und zwar nicht nur deswegen, weil sie sich oftmals weniger im Freien aufhalten, sondern auch weil ihre Fähigkeit, Vitamin D selber zu bilden, im Laufe der Zeit abnimmt.

 

Wievielt Sonne braucht man denn genau?

Um genügend Vitamin D zu „tanken“, wird empfohlen, sich in den Sommermonaten täglich 5-25 Minuten direkt in der Sonne auszuhalten – je nach Tageszeit und Hauttyp. Man sagt, dass etwa ein Viertel der Körperoberfläche dabei von der Sonne bestrahlt werden sollte. Dennoch ist zugleich auch ein Schutz gegen Sonnenbrand nicht zu vergessen – Sonnencreme blockt bekanntermaßen die Sonnenstrahlen ab und verhindert somit ein Bilden von Vitamin D. D.h. du darfst dich nur so lange in der Sonne aufhalten, wie deine Haut es ungeschützt zulässt. In den ersten Tagen im Sommer ist dies meistens nicht lange.

 

Bekommt man Vitamin D auch aus der Nahrung?

Das schon – der Anteil daran ist aber verschwindend gering, er liegt bei 10 bis maximal 20%. Am meisten davon steckt in fetten Fischsorten. Auch Leber und Eigelb sowie vereinzelte Pilzsorten beinhalten das für uns so wichtige Vitamin. Es ist aber absolut unmöglich, genug Vitamin D aus der Nahrung zu bekommen – dazu ist der Anteil daran einfach viel zu gering.

 

Vitamin D supplementieren

Aus diesen Gründen empfehlen viele Ärzte heute, Vitamin D prophylaktisch zu supplementieren. Empfohlen wird dies meistens im Winterhalbjahr, sofern es irgend möglich ist, sich im Sommer  ausreichend oft in der Sonne aufzuhalten. Über die ideale Dosierung gehen die Meinungen etwas auseinander. Am besten, du setzt dich hierfür mit deinem Arzt oder deiner Apotheke in Verbindung.

Man geht allerdings davon aus, dass die Gefahr einer Überdosierung tatsächlich nur sehr gering ist – egal, ob in Form von Sonnenstrahlen oder in Form von Tabletten.

Welches Präparat du dazu verwendest, bleibt dir überlassen. Viele empfinden es als optimal, ein etwas höher dosiertes Präparat zu verwenden und es dann nur einmal pro Woche zu nehmen – immerhin muss man dann nicht jeden Tag an die Einnahme denken.

Fasten und Bewegung

Fasten und Sport

Fasten und Sport

Du hast dich dazu entschlossen, zu fasten – eine gute Entscheidung! Allerdings tauchen auch gleich die ersten Fragen auf! Vor allem bei Menschen, die zum ersten Mal fasten.

Da wäre zum Beispiel die Sache mit dem Sport. Darf man, während man fastet, eigentlich Sport treiben?

Sport in der Fastenzeit? Es kommt ganz darauf an…

Hier kommt es vor allem entscheidend darauf an, wie du konkret fastest. Wenn du in der offiziellen Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostermontag fastest und dabei vielleicht „nur“ auf Süßigkeiten, Alkohol oder Fleisch verzichtest, kannst du natürlich, was den Sport anbetrifft, genauso weitermachen wie bisher.

Die Frage nach dem Sport stellt sich vielmehr, wenn du beispielsweise eine zweiwöchige Heilfastenkur anstrebst, bei der du nur Gemüsebrühe und Tee zu dir nehmen darfst. Denn dass in dieser Zeit dann doch eher kein Hochleistungssport betrieben werden sollte, leuchtet eigentlich ein.

Aber wie sieht es generell mit Sport und Bewegung aus, wann man fastet?

 

Sport ist grundsätzlich gesund

Dieses Motto gilt immer und sollte auch während der Fastenzeit nicht vergessen werden. Es ist also nicht nur erlaubt, moderat Sport zu treiben, sondern sogar wichtig. Denn nur wenn du dich ausreichend sportlich betätigst oder mal zumindest bewegst, sorgst dafür einen stabilen Kreislauf. Zugleich beugst du mit Sport dem Abbau von Muskelmasse entgegen.

Und zugleich wirst du auch den Abnehmprozess mit Sport beschleunigen – auch wenn das Abnehmen beim Fasten grundsätzlich nicht im Vordergrund stehen sollte. Fastenzeit, das heißt nämlich nicht, dass man deswegen auf der Couch versauern und sich nur schonen muss.

Sport bringt den Stoffwechsel in Schwung

Auf jeden Fall ist es eine Tatsache, dass Sport treiben dafür sorgt, dass der Stoffwechsel in Schwung kommt. Es gilt immer noch das Prinzip: Sport ist die beste Medizin.

 

Nichts übertreiben lautet das Motto!

Allerdings ist es ganz wichtig, dass du auf deinen Körper hörst. Sobald du das Gefühl hast, dass dir irgendetwas zu viel wird, dann mach lieber langsam. Überhaupt sollten sehr anstrengende Sportarten und generell Leistungs- und Hochleistungssport lieber wieder auf die Zeit danach verschoben werden.

Training im Studio, Laufen, Walken, Joggen, Radfahren, Schwimmen und auch Ballsportarten jedoch sind erlaubt – immer vorausgesetzt natürlich, du fühlst dich dabei gut. Du solltest also idealerweise ein gutes Gleichgewicht finden zwischen Ruhe und Bewegung.

 

Welche Sportarten scheiden aus?

Vor allem Sportarten mit erhöhtem Verletzungsrisiko solltest du dann doch lieber gänzlich meiden. Dazu gehören unter anderem Klettern, Tauchen oder auch Abfahrtski. Auch alles, was in den Bereich Hochleistungssport fällt, ist in der Fastenzeit tabu oder zumindest nur wirklich erfahrenen Sportlern und Menschen mit viel Erfahrung in Sachen Fasten vorbehalten.

 

Vorsichtig anfangen! In den ersten 3 Tagen der Fastenkur ist zudem etwas Vorsicht geboten, weil sich dein Blutzuckerspiegel und der Säure-Basenhaushalt erst noch regulieren müssen.

Die meisten Menschen, die ohnehin sportlich trainiert sind, können nach diesen 3 Tagen ihre sportlichen Aktivitäten wieder aufnehmen.

Fastest du allerdings zum ersten Mal oder gehörst ohnehin eher zu den unsportlicheren Zeitgenossen, solltest du es in keinem Fall übertreiben. Eine Runde Radfahren oder Spazierengehen ist in dem Fall aber immer noch besser als gar keine Bewegung.

 

Auf Warnsignale des Körpers achten!

Generell gilt: Du darfst dich nur sportlich versausgaben, wenn du dich wohl fühlst. Bemerkst du während des Sportelns plötzlich Schwindelfgefühle, es dir schwarz vor Augen wird oder du Zitteranfälle oder kalten Schweiß bekommst, dann hör am besten sofort auf.

 

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es von drei Faktoren abhängt, ob du Sport treiben sollst oder nicht.

  1. Von der Sportart
  2. Von der Art des Fastens und
  3. Von deinem Fitnesszustand

Wenn dir wirklich sehr viel an regelmäßigem Leistungs- oder Hochleistungssport liegt oder du auf die oben genannten Sportarten, die eine gewisse Verletzungsgefahr mit sich bringen, absolut nicht verzichten willst, dann solltest du vor einer Fastenkur lieber einen Arzt befragen.

Oder auf eine Alternative des Fastens ausweichen, nämlich Fasten light. Dabei wird an ein bis zwei Tagen die Woche auf Alkohol, Süßigkeiten, Kaffee, Nikotin und Fleisch bzw. Wurst verzichtet. Stattdessen in Obst und Gemüse angesagt – in dem Fall ist Sport überhaupt kein Problem.

Das allerdings kann schon alleine was die Wirkungsweise und die Erfahrung anbetrifft natürlich nicht mit einer zweiwöchigen Heilfastenkur verglichen werden.

 

 

Yoga beim Fasten

Yoga

Yoga – welche Arten gibt es eigentlich?

Yoga ist eine wunderbare Sportart, um das innere Gleichgewicht zu finden, um sich zu stärken, um effektiv etwas für die Gesundheit zu tun und um sich fit zu halten.

Ein weiterer Vorteil von Yoga: Man kann es betreiben, egal in welchem Alter und in welcher sportlichen Verfassung man ist. Jeder kann genau so viel mitmachen, wie es seiner körperlichen Konstitution entspricht. Man muss also nicht gleich von vornherein extrem beweglich sein oder über viel Ausdauer verfügen. Das kommt alles ganz von alleine im Laufe der Zeit.

Genau aus diesem Grund erfreut sich Yoga auch so großer Beliebtheit: es macht Spaß, vermittelt innere Ruhe und ein gutes Körpergefühl und man kann selber individuell das Tempo bestimmen, in dem man es ausübt.

Wenn du dich dazu entschlossen hast, es einmal zu probieren, wirst du schnell feststellen, dass die Auswahl ziemlich groß ist. Es gibt nämlich nicht nur die eine Yoga-Art – es gibt viele verschiedenen Formen.

Welche davon möglicherweise die richtige für dich ist, das wirst du vielleicht wissen, wenn du die nachfolgende erste Übersicht gelesen hast.

Power Yoga

Power Yoga ist eine sehr populäre und auch beliebte Form. Die hierzulande erst seit den 80er Jahren bekannt ist. Es handelt sich dabei um eine amerikanische Variante des Asthanga Yogas mit dem Unterschied, dass beim Power Yoga die Übungen ganz individuell an den Teilnehmer angepasst werden. Power Yoga ist zudem, was den Ablauf der Übungen anbetrifft, etwas individueller als Asthanga Yoga.

Auch und gerade für Einsteiger ist Power Yoga gut geeignet – du solltest dich also nicht vom Namen abschrecken kassen. Denn auch hier kannst du als Anhänger einfachere Übungen machen. Als Fortgeschrittener hingegen kommen immer wieder neue, anspruchsvollere Übungen hinzu.

Im Gegensatz zum eher spirituellen Kundalini Yoga steht hier die Spiritualität eher im Hintergrund.

Grundsätzlich ist Power Yoga ziemlich anstrengend und vor allem für Menschen interessant, die ihren Körper (z.B. aufgrund von Rückenschmerzen) kräftigen oder aber ihr inneres Gleichgewicht wieder stabilisieren wollen. Außerdem eignet sich Power Yoga hervorragend für all diejenigen, die zugleich etwas für ihre Figur tun wollen.

Asthanga Yoga

Auch diese Jahrtausende alte Form von Yoga ist mittlerweile sehr beliebt. Sie unterscheidet sich vor allem dadurch von den anderen Yoga-Arten, als dass hierbei auf eine immer wiederkehrende Übungsfolge Wert gelegt wird. Das heißt, es gibt spezielle Übungssequenzen, die aus einer Abfolge von verschiedenen Asanas bestehen. Eine Übung dient dabei als Vorbereitung auf die nächste, so dass die Übergänge immer fließend sind.

Man könnte auch sagen, dass Asthanga Yoga eine Unterform des Hatha Yogas ist.

Außerdem spielt beim Asthanga Yoga das Atmen eine ganz besonders wichtige Rolle. Denn nur wer richtig atmet, trägt dazu bei, seinem Körper mehr Energie und einen besseren Energiefluss zukommen zu lassen. Hinzu kommen die Bandhas (die Muskelkontraktionen) und die sogenannte Drishti. Drishti sind die Blickrichtungen, die bei jeder Übung gewählt werden, so dass der Übende sich auf sein Inneres konzentrieren kann und besser zur Ruhe kommt.

Hatha Yoga

Die wohl beliebteste Art ist vermutlich Hatha-Yoga, welches im Übrigen schon eine sehr lange Tradition hat. Vor allem Neueinsteigern und Anfängern wird meistens zu dieser Art von geraten.

Trotzdem wäre es falsch, zu behaupten, Hatha Yoga wäre ausschließlich für Anfänger geeignet – ganz im Gegenteil. Genau wie nämlich oben erläutert ist es auch hier beim Hatha Yoga so üblich, die Übungen an den Kenntnisstand des Trainierenden anzupassen.

Beim Hatha Yoga laufen die Übungen entspannt und ruhig ab und sie sind zudem relativ einfach nachzuvollziehen. Außerdem werden grundsätzlich die sogenannten Asanas (die Körperübungen) mit den Pranayamas (Atemübungen) abgewechselt.

Weil es beim Hatha Yoga eher ruhig zugeht – was aber keinesfalls heißen soll, dass es nicht zugleich auch anstrengend wäre – verhilft diese Art von Yoga zu Gelassenheit und Ausgeglichenheit. Zugleich kann man bei dieser Yoga Art prima Energie und innere Kraft schöpfen.

Kundalini Yoga

Diese Yoga Art ist mit Hatha Yoga eng verwandt. Allerdings sind die Übungen, die bei dieser Yoga-Form ausgeübt werden, zumeist dynamischer und weniger ruhig als beim Hatha Yoga.

Ein bedeutender Unterschied: Beim Kundalini Yoga stehen Spiritismus und Tantrismus sehr im Vordergrund – gleichzeitig wird hierbei auch häufig meditiert.

So übt man Kundalini Yoga meistens eher aus, um zur inneren Ruhe zu finden, als um sich körperlich fit zu machen.

Diese Art von Yoga ist bei uns hier auch nicht ganz so populär wie zum Beispiel Hatha oder Power Yoga. Wenn du dich also für Kundalini Yoga interessierst, solltest du zumindest offen sein für Spiritualismus und eine gewisse Neugierde dafür mitbringen.

Eines jedoch haben alle genannten Yoga-Arten gemein:

Das Ziel ist die Vereinigung von Körper, Seele und Geist.

Mach dir also keine Gedanken, ob du für Yoga möglicherweise zu alt oder zu unsportlich bist: Yoga kann von fast jedem Menschen fast jeden Alters ausgeführt werden!

Am besten, du probierst es einfach mal aus, denn Spaß machen sollte es schließlich auch.

Smovey - health in your hands

Smovey – Bewegung und Spaß

Smovey – mit Bewegung und Spaß effektiv trainieren

Schon wieder gibt es im Bereich Fitness etwas relativ Neues auf dem Markt: Hanteln und Flexibänder sind nämlich passé
Smovey ist angesagt!


Was genau ist Smovey?

Smoveys sind Ringe etwa in Handgröße, die aus einem flexiblen Material hergestellt werden und über einen Griff verfügen, so dass du sie wären des Trainings besser festhalten kannst. In diesen Ring – genauer gesagt ist es ein hohler Schlauch – sind 4 flexible Kugeln integriert, die bei jeder Bewegung vibrieren und mitschwingen. Genau das macht den besonderen Effekt dieser kleinen Trainingsgeräte aus. Durch das Schwingen und Hin- und Herrollen werden nämlich zugleich auch immer die Vibrationen der Kugeln direkt an den Händen spürbar.


Wie wirkt Smovey?

Wer mit einem oder zwei Smoveys trainiert, kräftigt dabei seine gesamte Muskulatur, er steigert seine Koordination, seine Ausdauer und kurbelt ganz nebenbei seinen Fettstoffwechsel an. Klingt gut, oder? Ist es auch. Zugegeben, dies wäre durch das Benutzen von ganz normalen Hanteln ebenfalls möglich – aber vermutlich nicht ganz so effektiv. Die integrierten Kugeln der Smoveys nämlich – und genau das ist ja der Clou bei der Sache – sorgen dafür, dass das Training noch effektiver wird. Der Hersteller nennt dies ein „Training auf multiplen physiologischen Ebenen“. Das muss man sich in etwa so vorstellen wie ein Training auf einer Vibrationsplatte, die mit den Vibrationen für zusätzliche Muskelstimulation sorgt. Durch die Kugeln werden außerdem deine Handreflexzonen stimuliert, was wohl dazu führen soll, dass die Lebensenergie besser fließt. Das führt zu einem echten, spürbaren Wohlfühl-Faktor! Dadurch, dass für jede Hand ein Smovey verwendet wird, werden sogar beide Hirnhälften miteinander aktiviert.

Und noch etwas: Smovey scheint auch auf das Lymphsystem eine ganz besondere Wirkung zu haben. Denn die Smoveyringe werden bei einer speziellen Übung direkt auf der Haut auf den Lymphknoten platziert und stimulieren diese während des Trainings permanent.

Sogar bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen gibt es positive Berichte. Trainer berichten, dass gerade Menschen, die beispielsweise unter Demenz, Parkinson oder multipler Sklerose leiden, mithilfe der Smoveys durchweg positive Erfahrungen machen konnten. Denn man weiß mittlerweile, dass jede Art von Bewegung zugleich auch gut ist fürs Gehirn. Insofern tut ein Training mit Smoveys nicht nur gut, wenn man bereits erkrankt ist, sondern du kannst sie auch optimal als Gesundheitsprävention einsetzen.

Bei anderen Krankheiten wie Rheuma, Arthritis, Rückenschmerzen oder auch Osteoporose sind die Smoveys ebenfalls erfolgsversprechend und werden als Therapie empfohlen.


Für wen eigenen sich die Smovey?

Grundsätzlich für jeden – egal, ob alt oder jung und egal, ob bereits erkrankt oder noch topfit. Daher werden Smoveys auch häufig von Physiotherapeuten, von Ärzten, Masseuren und auch von Kinesiologen verwendet. Auch viele Gesundheitszentren verwenden mittlerweile Smoveys in ihren Therapieeinheiten.


Kann man mithilfe von Smovey abnehmen?

Aber klar doch! Eine gewisse Fettverbrennung besteht beim Training ohnehin und dadurch, dass die Vibrationen auf die Tiefenmuskulatur wirken, kommt es darüber hinaus zu einem so genannten Nachbrenn-Effekt. Das heißt, dass sogar nach dem Training noch fleißig deine Muskeln strapaziert werden.

 

Fakt ist, dass die beiden auffallend bunten Ringe dafür sorgen, dass man in Schwung kommt und bleibt! Wer damit regelmäßig trainiert, tut sich und seinem Körper etwas Gutes. Dein Körper wird vitalisiert, gekräftigt und zugleich aber auch entspannt – je nach Übung und ganz nach Lust und Laune. Ganz davon abgesehen können die Ringe natürlich sowohl für das Training im Freien als auch im Innenbereich verwendet werden.
Wer will, nimmt sie einfach unterstützend zum Walking. Ganz offensichtlich ist also, dass  die Smoveys Ringe ein ausgesprochen vielseitiges Fitness-Gerät darstellen, welches nicht teuer ist. Wenn du Lust hast, es einfach mal auszuprobieren, dann schau dich im Internet um. Es gibt immer mehr Smovey Kurse bei Sportvereinen und Gesundheitszentren, wo du mal unverbindlich hereinschnuppern kannst.

 

Sprossen

Sprossen – Powerfood Nr. 1

Sprossen – kerngesund!

Wenn du deine Ernährung auf sinnvolle Weise ergänzen willst, dann solltest du in Erwägung ziehen, regelmäßig Sprossen zu dir zu nehmen. Kaum ein anderes Lebensmittel steckt so voller Vitamine und Nährstoffe wie gekeimte Saaten, Körner und Hülsenfrüchte. Vor allem im Winter ist das eine Überlegung wert, da zur dunklen und kalten Jahreszeit nicht so viel frisches Obst und Gemüse verfügbar ist wie im Frühling und Sommer.

Warum sind Sprossen eigentlich so gesund?

Sie sind richtige kleine Nährstoffbomben. Einige behaupten sogar, man sollte täglich mindestens eine ganze Hand davon verzehren, um sich wirklich gut mit den darin steckenden Vitalstoffen zu versorgen. Wenn die kleinen Samenkörnern austreiben, steckt in den jungen Trieben eine ganze Menge an Power: sie beinhalten viel Vitamin B1, B2, C, E, Niacin und auch Folsäure. Noch dazu haben sie einen außerordentlich hohen Anteil an Mineralstoffen und Ballaststoffen.
Bereits die Chinesen wussten vor 5000 Jahren, dass Sprossen etwas ganz Besonderes sein müssen. Dieses Wissen ging allerdings wieder verloren und diese kleinen Powerkörner gerieten einige Zeitlang in Vergessenheit. Erst vor ca. 200 Jahren sprach es sich in Europa herum, dass Sprossen besonders reich sind an Vitamin C sind und man somit mit ihnen hervorragend der gefürchteten Seefahrerkrankheit Skorbut vorbeugen kann.
Heute sind Sprossen vor allem – aber nicht nur – bei Vegetariern und Veganern sehr begehrt.

Welche Sprossen sind besonders gesund?

Gesund sind grundsätzlich alle. Eine Sonderstellung nehmen aber tatsächlich die Brokkolisprossen ein. Was man nämlich dem grünen Gemüse nachsagt – dass es gut sein soll gegen Krebs – trifft auf die Sprossen noch in gesteigertem Maße zu. Das liegt vermutlich an dem darin enthaltenen Senföl Sulforaphan.
Wie schmecken Sprossen?
Ganz unterschiedlich! Es kommt sehr darauf an, um was für eine Sorte es sich handelt. Von süßlich bis herb ist alles dabei. Was davon jetzt am besten schmeckt, ist wie immer schlichtweg Geschmackssache. Am besten, du probierst dich einfach mal durch, die Auswahl ist schließlich groß genug. Die meisten Menschen sind leider immer noch der Ansicht, dass Sprossen zwar gesund sind, aber eben leider nicht gut schmecken. Das kann man allerdings so nicht stehen lassen – einfach deswegen, weil alle Arten von Sprossen ein bisschen anders schmecken.
Was gibt es für Sorten?
Jede Menge! Bekannt und eher gängig sind Alfalfasprossen, Bambussprossen und Mungobohnensprossen. Aber man kann Sprossen tatsächlich aus fast allen Samen ziehen, wie zum Beispiel aus Weizen, Klee, Linsen, Radieschen, Kichererbsen, Kohlrabi, Buchweizen oder auch Sonnenblumen. In gekeimtem Zustand ist der Anteil der darin enthaltenen Vitamine übrigens noch deutlich höher.

Wozu passen Sprossen eigentlich?

Generell fast zu allem. Vor allem schmecken sie lecker auf Butter- oder Käsebrot. Auch wer sein Brot mit anderen Belägen isst wie z.B. mit pflanzlichen Aufstrichen, kann diesen durch ein paar Sprossen noch auf leckere und gesunde Art und Weise aufpeppen. Außerdem kannst du sie auch prima in jede Art von Salat geben, sie passen zu Burgern, in Wraps, zu Suppen oder auch zu allen Gemüsegerichten. Es spricht nichts dagegen, quasi jedes Gericht mit ein paar Sprossen zu versehen. Vor allem asiatische Gerichte werden mit Mungobohnen oder Bambusspsorssen aufgewertet.

Sprossen kaufen oder selber ziehen?

Das kannst du halten wie du willst. Im Fachhandel und auch im Bioladen gibt es bereits fertig gekeimte Sprösslinge im Kühlregal zu kaufen. Echte Kenner ziehen sich aber irgendwann ihre Sprossen auf der Fensterbank selber. Denn das geht ganz einfach und es ist natürlich preisgünstiger, als bereits fertig gekeimte Sprossen zu kaufen.
Du brauchst dafür allerdings ein spezielles Sprossenglas, welches aber schon für kleines Geld im Fachhandel erworben werden kann. Dann kaufst du entweder eine fertige Samenmischung oder Samen einer bestimmten Sorte, die allerdings als Sprossensamen gekennzeichnet sein sollten und schon kann es losgehen. Je nach Art der Samen müssen diese einen halben oder einen ganzen Tag lang im Glas in Wasser eingeweicht werden. Am besten du orientierst dich daran, was auf der Verpackung angegeben ist. Danach muss das Glas zweimal täglich ganz mit Wasser gefüllt und die Samen darin gespült werden. Damit das Wasser danach abfließen kann, stellt man das Glas schräg – durch das Sieb im Deckel kann es komplett ablaufen. Das machst du so lange, bis die Sprossen deutlich sichtbar sind. In der Regel dauert es 3-5 Tage.
Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Sprossen sind immer ein Stück weit auch anfällig für Keime und Krankheitserreger. Daher solltest du immer auf große Hygiene achten, wenn du die Sprossen selber ziehst. Das heißt, dass das Glas samt Deckel nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt werden muss. Auch das Abspülen darf nicht vergessen werden. In der feuchten Umgebung gedeihen nämlich nicht nur die Sprossen, sondern auch verschiedene andere Keime. Im Sommer ist die Gefahr leider noch höher als im Winter. Mehr als 23°C tut den Sprossen jedenfalls nicht gut – dann vermehren sich die Keime leider viel zu schnell. Riechen die Sprossen unangenehm, sollten sie weggeworfen werden.
Wenn du ganz sichergehen willst, dann koche die fertigen Sprösslinge kurz in etwas Wasser ab.

Schrothkur

Schrothkur

Schrothkur – was ist das?

Zählt die Schrothkur eigentlich auch zum Fasten? Oder ist sie vielmehr zum Abnehmen geeignet, also eine Diät? Was muss man bei einer Schrothkur eigentlich beachten? Was darf man essen, was nicht?

Eins steht fest: die Schrothkur ist ein wenig speziell. Wie genau diese „Kur“ funktioniert und was man damit bewirken soll, erfährst du in diesem Artikel.

 

Schrothkur zum Abnehmen?

Die Schrothkur, soviel gleich vorweg, ist eigentlich keine klassische Form des Fastens, auch wenn hier immer wieder Verzicht geübt wird. Eigentlich ist die Schrothkur viel eher zum Abnehmen gedacht, was sie vom Fasten schon mal eindeutig abgrenzt bzw. unterscheidet. Eine Gemeinsamkeit mit der Fastenkur hat sie aber doch: der Körper soll dabei entschlackt werden. Sie ist aber auch nicht wirklich eine Diät – vermutlich liegt sie irgendwo dazwischen.

Ihren Namen hat sie von einem Fuhrmann Johann Schroth, der diese Art von Diät im Jahre 1820 erfand.

 

Trockentag und Trinktage

Ein wichtiges Merkmal der Schrothkur ist das Einteilen in Trinktage und Trockentage. An letzteren, so wurde es ursprünglich empfohlen, darf nur wenig getrunken werden: erlaubt sind weniger als ½ Liter pro Tag und dies ausschließlich Weißwein. Das mag sich zwar ganz nett und verlockend anhören, ist aber nicht wirklich gesund. An den Trinktagen darf zwar mehr Flüssigkeit zu sich genommen werden, aber auch hier liegt der Focus eindeutig auf Weißwein.

 

Die Schrothkur damals und heute

Tatsächlich ist die ursprüngliche Form dieser „Kur“ mittlerweile etwas abgewandelt worden und daher unterscheidet sich die Schrothkur, die man heute durchführt doch einigermaßen vom „Original“. Denn die Sache mit dem Weißwein ist in dieser Form nicht zeitgemäß und auch nicht gesund.

Heute wird an Trockentagen weiterhin wenig getrunken, oftmals ist dies z.B. eine Pflaumensuppe, die die Verdauung anregen soll. An Trinktagen gibt es viel Gemüsesuppe und Kräutertees.

 

Was darf gegessen werden?

Der Schwerpunkt bei einer Schrothkur liegt auf Brei, nämlich Grießbrei, Haferbrei und Reisbrei. Gekochtes Gemüse, getrocknetes Obst und trockene Brötchen sind ebenfalls erlaubt. Sehr verlockend hört sich das allerdings zugegebenermaßen nicht wirklich an. Frisches Obst steht im Übrigen bei einer Schrothkur nicht auf dem Speiseplan. Generell wird empfohlen, dass die Ernährung in dieser Zeit arm an Eiweiß, Salz und Fett sein sollte – das wiederum ist ja grundsätzlich schon mal nicht verkehrt. Der Schwerpunkt bei der Ernährung liegt eindeutig auf wertvollen Kohlenhydraten.

 

Feucht-warme Wickel zur Unterstützung

Damit der Körper wirklich entschlackt, sollen zusätzlich noch regelmäßig feuchtwarme Wickel angelegt werden. Dies jedoch sollte am besten von erfahrenen Fachkräften durchgeführt werden.

Kritik an der Schrothkur

Du ahnst es vielleicht schon: die „klassische“ Schrothkur ist zumindest im Original ziemlich veraltet und entspricht nicht mehr den aktuellen Erkenntnissen in Bezug auf Ernährung oder Gewichtsreduktion. Wenig trinken, wenig frisches Obst und Gemüse, kombiniert mit viel Alkohol – das kann eigentlich nur ein falscher Ansatz sein. Im Grunde genommen ist die Schrothkur auch keine klassische Diät, sondern sie soll nebenher auch entschlacken. Die ursprüngliche Form der Schrothkur ist also schlichtweg nicht zu empfehlen. Die modifizierte Form hingegen, bei der viel Tee und Wasser getrunken wird, kann durchaus zu empfehlen sein, sollte aber am besten nicht eigenständig durchgeführt werden.

Das muss sie aber auch nicht, da es zahlreiche Hotels und Kliniken gibt, die die Schrothkur im Angebot haben.

 

Schrothkur unter Anleitung

Wenn du die Schrothkur unter Anleitung machst in einem Hotel oder einer Klinik, welches sich darauf spezialisiert hat, sieht das Vorgehen meist ein wenig anders aus. Denn hier gibt es auf den Teilnehmer zugeschnittenen Wochenplan für ein, zwei oder idealerweise sogar 3 Wochen.

Hier werden dann auch Phasen der Ruhe und Entspannung sowie Bewegung integriert. Und das oben bereits erwähnte Wickeln steht ebenfalls auf dem Programm.

Wenn also eine Schrothkur in einer dafür qualifizierten Einrichtung nach neuesten Erkenntnissen stattfindet, ist dagegen tatsächlich nichts einzuwenden. Dann funktioniert sie sogar ganz ähnlich wie das Fasten, sie wirkt sich nämlich auf deinen Körper reinigend und entschlackend aus. Und sie hat meistens den netten Nebeneffekt, dass du auch an Gewicht verlierst.

 

 

 

 

Abnehmen durch mentales Training

Abnehmen durch mentales Training

Abnehmen durch Mentales Training

Jaja, die Sache mit dem Abnehmen… leider gestaltet sich das nicht immer ganz so einfach, wie man es sich vorstellt. Vielleicht hast auch du schon die x-te Diät mehr oder weniger erfolglos hinter dich gebracht und fragst dich, ob es eigentlich überhaupt eine irgendeine sinnvolle Methode gibt, mit der man effektiv abnehmen kann.

Eins vorneweg: Ein Patentrezept zum Abnehmen gibt es nicht. Jeder kommt mit einer anderen Art von Diät klar und nicht für jeden gelten dieselben Regeln.

Dennoch ist das Abnehmen möglicherweise mithilfe von mentalem Training einfacher zu realisieren.

In den nächsten Abschnitten erfährst du, wie und warum.

 

Was genau bedeutet mentales Training?

Unter mentalem Training versteht man, wenn man es schafft, mittels seiner Gedanken ein Ereignis in eine bestimmte Richtung positiv zu beeinflussen. Dies kann den beruflichen Bereich genauso betreffen wie den privaten oder aber auch den Sport. Das bedeutet im Klartext, dass man sich dabei so lange gut zuredet, bis man sozusagen „selber daran glaubt“ – etwas vereinfacht ausgedrückt. Negative Gedanken in der Art „das schaffe ich sowieso nie“ werden dabei grundsätzlich durch positive ersetzt: „Das schaffe ich! Und wenn ich erstmal so weit bin, dann…“ Du wirst dabei quasi geschult, dich in Gedanken lange und intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und dabei immer den Focus auf positive Gedankengänge haben. Klar ist das fürs Erste nicht ganz einfach, schon gar nicht für Menschen, die zum Pessimismus neigen – aber es ist machbar!

 

Abnehmen beginnt im Kopf

Das mag sich zwar etwas seltsam anhören, ist aber so! Nur wenn du beim Thema Gewichtsreduktion auch die richtige Einstellung und die richtige Motivation mitbringst, ist das Vorhaben von Erfolg gekrönt. Dass das gerade bei einer Diät nicht ganz einfach ist, weiß wohl jeder, der es schon mal versucht hat mit dem Abnehmen. Denn Verlockungen mit vielen Kalorien, viel Fett oder Zucker lauern schließlich überall.

Aber wie genau soll das nun mit mentalem Training funktionieren? Alleine mit der Denkweise „Das schaffe ich schon“ ist es wohl noch nicht getan, oder?

 

Sich schlank denken – geht das?

Ja und nein. Es gibt dabei nämlich mehrere Strategien. Ein sehr häufiges Problem von Menschen mit Übergewicht ist, dass sie permanent ans Essen denken. Die Gedanken kreisen immer wieder um Essbares und umso schwieriger wird es, sich dem zu entziehen. Sinn der Sache ist es also beim mentalen Training, sich die Essgelüste einfach wegzudenken. Anstatt immer ans Essen zu denken, denk bei einer Diät doch viel lieber daran, wie du, wenn du sie erfolgreich absolviert hast, aussehen wirst. Zum Beispiel gertenschlank im Bikini am Strand. Du trägst Hosen in kleineren Größen, deine Beine wirken schlank und dein Bauch ist flach. Du kannst das sogar vor dem Spiegel anwenden. Stelle dich davor und betrachte dich ganz genau, auch deine Problemzonen. Wo genau willst du an Gewicht verlieren? Und wie wird das wohl konkret aussehen? Wie ganz genau wirst du dich fühlen mit weniger Gewicht und Speck auf den Rippen? Vielleicht selbstbewusster, glücklicher? Vielleicht wirst du auch mehr Motivation haben, dich zu bewegen? Du wirst wendiger sein, besser Treppen steigen können und kommst weniger schnell außer Atem.

Dies alles kann tatsächlich dazu beitragen, dass dir das Verzichten auf Essbares und somit auch das Abnehmen bedeutend leichter fallen wird. Der Mensch hat nämlich – und genau hierauf basiert mentales Training – die Gabe, alleine durch Gedanken auf innere Vorstellungen und Bilder Einfluss zu nehmen, das heißt, sie letztendlich auch zu verändern.

 

Ziele definieren!

Auch das gehört zum mentalen Training: Vor der Diät setzt du dich gedanklich damit auseinander, was du konkret erreichen willst. Am besten ist es übrigens, wenn du diese Ziele danach auch gleich schriftlich fixierst. Steht zum Beispiel ein flacher Bauch auf dem Programm, dann kannst du das erreichen, indem du weniger isst und zugleich aber auch spezielle Übungen absolvierst. Denke also genau darüber nach, was das Ziel ist und wie genau du es erreichen kannst. Und genau diese Gründe solltest du dir verinnerlichen und immer wieder vor Augen halten.

 

Mental essen

Bevor du mit dem Essen anfängst, stellst du dir erst einmal in Ruhe vor, wie du das Essen zu dir nimmst. Stelle dich also innerlich darauf ein und schließe dazu am besten die Augen. Dafür darfst du dir ruhig ein bisschen Zeit lassen – Löffel für Löffel, Gabel für Gabel, bis alles gedanklich weggegessen ist. Das hilft erstens, die erste „Gier“ zu überwinden und zweitens wird damit zumindest schon ein bisschen des Hungers fürs Erste gestillt.

 

Setze dich innerlich damit auseinander, was du isst

Denn: „du bist, was du isst“! Das gilt natürlich nicht nur bei einer Diät, sondern immer. Wenn du abnehmen willst, führt meistens kein Weg an einer dauerhaften Ernährungsumstellung vorbei. Hast Du Lust auf Fettiges, stelle dir genau vor, wie das Fett daraus tropft, wie es deine Arterien verstopft und sich direkt an deiner Hüfte festsetzt. Zucker schadet deinen Zähnen, ist äußerst ungesund und sorgt ebenfalls für zu viel Gewicht und vor allem dafür, dass du nach kürzester Zeit schon wieder Hunger hast. Male dir das bildlich aus! Das hört sich zwar gemein an, wirkt aber. Stell dir im Gegenzug buntes Gemüse vor – echtes Powerfood, das vor Vitaminen so strotzt und dafür sorgt, dass du dich fit und gesund fühlst. Es gibt dir Power und Kraft – genau deswegen stellt Gemüse und Obst bei einer Diät immer den Schwerpunkt der Ernährung dar. Und: Stelle dir gleichzeitig ganz konkret vor, wie schlecht du dich fühlen wirst, wenn du jetzt (wieder) die ganze Tafel Schokolade wegfutterst. Und: gut? Eher nicht, oder?

Du siehst also: Alleine mit der Macht deiner Gedanken kannst du ziemlich viel erreichen.

Wenn du das alles wirklich verinnerlicht hast, könnte es mit dem Abnehmen vielleicht sogar tatsächlich funktionieren.

 

 

 

was ist Mentaltraining

Was ist Mentaltraining

Was versteht man unter mentalem Training?

Man hört oder liest immer wieder davon und ganz offensichtlich kann diese Methode “Mentaltraining” in vielerlei Hinsicht hilfreich sein.


Mentales Training ganz allgemein

Fangen wir zuerst einmal mit einer eher allgemeinen Definition von mentalem Training an.Darunter versteht man eine effektive Strategie, mit der man sich bessere sportliche, geistige und emotionale Denktechniken aneignen kann. Man kann damit beispielsweise negative Gedanken durch positive ersetzen, oder  man kann, richtig eingesetzt, auch lernen, mit vorhandenen Ängsten besser umzugehen. Deswegen wird mentales Training oftmals erfolgreich in der Psychotherapie eingesetzt.


Mentales Training gegen Pessimismus

Menschen, die hinter allem etwas Schlechtes vermuten, denen es offensichtlich schwer fällt, optimistisch zu denken, können mithilfe von mentalem Training lernen, ihre Gedanken ins Positive zu lenken. Man kann das tatsächlich so lange trainieren, bis es einem in Fleisch und Blut übergeht, nicht hinter allem gleich etwas Schlechtes zu vermuten. Im Alltag und im Umgang mit anderen Menschen kann dies enorm wichtig und hilfreich sein!


Mentales Training besteht aus Vorstellungsübungen

In der Realität sieht das dann so aus, dass du konkret daran übst, dir eine bestimmte Situation und deine Reaktion darauf im Geist auszumalen. Man nennt dies im Übrigen auch Visualisierung. Dazu werden im Normalfall vorher spezielle Entspannungsübungen gemacht. Dann stellst du dir die Situation vor und übst, darauf positiv oder auch selbstbewusst zu reagieren. Dies könnte zum Beispiel eine Situation aus der Berufswelt sein wie beispielsweise eine völlig neue Herausforderung. Anstatt dir immer wieder vorzusagen „das schaffe ich nicht“, redest du dir selber gut zu im Sinne von „Ich gebe mein Bestes, ich werde das bewerkstelligen, ich gebe mir die Chance, dies zu schaffen“.  Wenn du dir dies nur oft genug einredest, fällt es dir hinterher, wenn die Situation dann tatsächlich eintrifft, viel leichter, damit umzugehen.

Im Grunde genommen ist das mentale Training also eine Art Selbstgespräch, ein Zwiegespräch mit dir selber, bei dem du dir Mut machst und versuchst, negative Gefühle durch positive zu überlagern.

Es geht dabei konkret darum, eingefahrene negative Denkweisen zu ändern und in positive umzuwandeln. Mit etwas Übung ist dies nämlich durchaus möglich.

Vereinfacht gesagt stellst du dir irgendwelche Dinge, vor, die du gerne erreichen möchtest, wie das passieren soll und wie du dich dabei fühlen wirst, wenn du es geschafft hast.


Was genau kann man mit mentalem Training beeinflussen?

Ziemlich viel! Im Alltag ist mentales Training nicht nur in beruflicher Hinsicht von Vorteil. Du kannst, wenn du es richtig anwendest, dein Selbstbewusstsein verbessern, dein Wohlbefinden insgesamt positiv beeinflussen, sowohl deine emotionale als auch deine soziale Kompetenz schulen und auch im sportlichen Bereich wir dort viel Wert auf mentales Training gelegt.


Mentales Training im Sport

Viele Sportler berichten, dass sie sich etliche Male vorgestellt haben, wie sie einen Handlungsablauf durchlaufen. Oder wie sie in einem Wettkampf siegen werden. Es gibt nämlich Sportler, die sich im Geiste ihren Sieg tausende Male vorstellen – so lange, bis der Fall tatsächlich eintritt. Natürlich muss es einen guten Ausgleich geben zwischen mentalem Training und echtem Training, gerade im Sport.


Mentales Training nach einer Krankheit

Auch hier kann Mentaltraining hilfreich sein, zum Beispiel nach dem Erleiden eines Schlaganfalls. Sicherlich ist es auch und gerade hier wichtig, sich im Geiste zuzureden, dass man selber bereit ist, wieder zu genesen. Das man sich das zutraut und dass man an sich selbst glaubt. Menschen, die so denken, haben es mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit leichter, als Menschen, die in Pessimismus versinken.

Mentales Training ist also eine Methode, die eine positive Lebensgestaltung und Auffassung hervorbringen will. Durch mentales Training wird bewusst das eigene Denken und Handeln positiv beeinflusst. Du lernst mit dieser Methode, dein Schicksal selber in die Hand zu nehmen, anstatt dich dem zu ergeben, was passiert. Außerdem lernst du dabei, eventuell auftretende Probleme – und wer hat die nicht? – als Chance zu begreifen und durch gezielten Einsatz deiner geistigen Fähigkeiten diese positiv zu beeinflussen.

 

Die Techniken

Je nachdem, wie und bei wem du das mentale Training erlernst, gibt es unterschiedliche Bausteine und Elemente. Dazu gehören zum Beispiel Konzentrations- aber auch Entspannungsübungen, autogenes Training, Meditation und manchmal auch Elemente aus der NLP.

Dies jedoch alleine einfach mal so auszuprobieren, ist in der Regel wenig hilfreich. Genau deswegen gibt es nämlich spezielle ausgebildete Mentaltrainer, deren Aufgabe es ist, dir dabei zu helfen, bestehende Blockaden aufzulösen und negative Gedanken in positive umzuwenden. Wichtig dabei ist aber immer, dass du lernst, wie du dieses Potential, dich selbst zu finden und deine Gedanken selbst zu beeinflussen, später auch ohne Trainer ausführen kannst und dabei nicht grundsätzlich auf den Trainer angewiesen bist.

Generell kannst du Mentaltraining immer und jederzeit üben und auch einsetzen. Das ist ein unschlagbarer Vorteil!

 

“Deine Vorstellungskraft ist wie ein Werkzeug, welches du immer und überall bei dir trägst
– also solltest du es auch nutzen und für dich einsetzen!”